Magische Momente in Meran
Die Produktion „Vier zauberhafte Schwestern“ mit ihrer Crew machte in Südtirol halt. Gedreht wurde eine ganz zentrale Szene.
Meran –Vier Mädchen, vier Talente und eine Prise Magie, das sind die Zutaten für die abenteuerliche Familienkomödie „Vier zauberhafte Schwestern“, die derzeit realisiert wird. Nicht nur in Bayern und Belgien, sondern auch in Südtirol. Etwa im Stadttheater von Meran, wo Regisseur Sven Unterwaldt vor Kurzem sein Set aufbaute, um eine Schlüsselszene des Filmes, einen Gesangswettbewerb, zu drehen.
Mit dabei nicht nur die vier Jungdarstellerinnen Laila Padotzke, Leonore von Berg, Lilith Julie Johna und Hedda Erlebach, sondern auch der deutsche Schauspieler Justus von Dohnányi oder Gregor Bloéb (zuletzt gemeinsam mit Ehefrau Nina Proll in „Anna Fucking Molnar“ im Kino zu sehen) sowie Ex-ORF-Moderatorin Doris Schretzmayer.
Die beiden Letztgenannten sind in der Rolle der Eltern zu sehen, die von den magischen Talenten ihrer Filmtöchter gar nichts wissen: „Ich spiele die Mutter, die nichts von den Zauberkräften ihrer Töchter weiß, aber ich glaube, sie ahnt etwas. So habe ich den Charakter angelegt“, erklärt Doris Schretzmayer auf Nachfrage der TT. Tatsächlich erkennen die Mädchen selbst ihre magischen Kräfte erst nach und nach. Pünktlich zum neunten Geburtstag zeigen sich die versteckten Talente.
Dass die Jungdarstellerinnen auch im echten Leben große Talente sind, weiß Gregor Bloéb. Man gebe als erfahrener Schauspieler höchstens Tipps technischer Natur, ansonsten sei der Dreh „sehr geregelt, weil Drehzeiten genau eingehalten werden müssen“.
Denn die Crew ist viel unterwegs: Der Film wurde von den Förderfonds in Deutschland, Belgien, vom IDM Südtirol und den Filmfonds Wien unterstützt. Den Alltag erklärt Schretzmayer: „Der Garten des Elternhauses war in Deutschland, die Kinderzimmer haben wir in Belgien gedreht und die Küche in Österreich.“
Im Verleih von Walt Disney wird der Film im Winter kommenden Jahres in die Kinos kommen. (bunt)
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