Rad-WM in Tirol: Drei Großsponsoren lukriert
Innsbruck (APA) - Die Veranstalter der vom 22. bis 30. September in Tirol und Innsbruck stattfindenden Rad-WM konnten mittlerweile drei Groß...
Innsbruck (APA) - Die Veranstalter der vom 22. bis 30. September in Tirol und Innsbruck stattfindenden Rad-WM konnten mittlerweile drei Großsponsoren gewinnen. Skoda wird 122 Fahrzeuge zur Verfügung stellen, wodurch das Budget im sechsstelligen Bereich entlastet werden soll. K stelle ebenfalls einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung, sagte Kommunikationsdirektorin Esther Wilhelm im Gespräch mit der APA.
Näher wollte die Kommunikationsdirektorin die Beträge jedoch nicht beziffern. Ein weiterer Großsponsor soll diese Woche, oder die Woche danach präsentiert werden. In welchem Umfang dieser Sponsorvertrag abgeschlossen wurde, könne noch nicht bekanntgegeben werden, meinte Wilhelm. Der Deal sei aber schon fixiert, betonte sie. Zudem würden noch Verhandlungen und Gespräche mit weiteren Sponsoren laufen. Auch einige kleinere, einheimische Sponsoren, wie beispielsweise die Tiroler Lebensmittelkette MPreis, konnten bereits als Sponsoren gewonnen werden.
Auch der Ticketverkauf sei mittlerweile gut angelaufen. Vor allem an den Tagen mit den hochkarätigen Konzert-Acts, wie Seiler und Speer, „muss man sich schon ein bisschen beeilen, wenn man noch ein Ticket ergattern will“, meinte Wilhelm. Ein Tagesticket für das Zielgelände beinhaltet auch den Zutritt zum Rahmenprogramm am jeweiligen Tag auf der Hauptbühne. Beinahe die Hälfte der „Event-Tickets“ ist laut der Kommunikationsdirektorin bereits verkauft. Das letzte Wochenende sei erwartungsgemäß stärker nachgefragt als der Wochenbeginn. Bei den VIP-Tickets sei bereits über die Hälfte aller Karten verkauft.
Das Budget der Rad-WM hatte zuletzt für Diskussionen gesorgt. Für die Weltmeisterschaft wurden insgesamt 12,8 Millionen Euro veranschlagt. 9,6 Millionen sollten vonseiten der öffentlichen Hand - von Bund, Land, Stadt und Tourismusverband - fließen. Bereits im April hatte das Land die Rad-WM dann mit zusätzlich 500.000 Euro gefördert und Ende Juni wurde seitens des Landes und der Stadt ein weiterer Liquiditätsvorschuss in der Höhe von bis zu drei Millionen Euro gewährt. Diese drei Posten ergeben eine Summe von 13,1 Millionen Euro - alles aus öffentlicher Hand. Die Differenz zu den ursprünglich veranschlagten Kosten hatte man mit einem „Polster“ erklärt, den man sicherheitshalber miteinberechnet habe, sollten beispielsweise die Sicherheitskosten explodieren. Die drei Großsponsoren sollen nun die öffentlichen Ausgaben für die Rad-WM entlasten.
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