Angehörige gedachten der 229 Toten des Swissair-Absturzes von 1998
Montreal (APA/AFP) - Zum 20. Jahrestag des Absturzes einer Swissair-Maschine mit 229 Toten haben Angehörige in Kanada der Opfer gedacht. Fam...
Montreal (APA/AFP) - Zum 20. Jahrestag des Absturzes einer Swissair-Maschine mit 229 Toten haben Angehörige in Kanada der Opfer gedacht. Familienangehörige und Einwohner versammelten sich am Sonntag (Ortszeit) zu einer Zeremonie für die Verstorbenen am Gedenkstein in Peggy‘s Cove in Neuschottland an der Atlantikküste. Die ökumenische Feier richtete sich auch an die Bergungshelfer.
Die Tragödie habe das Leben vieler Familien erschüttert, sagte der durch die Trauerfeier führende anglikanische Geistliche. Das Unglück ist das bisher schwerste in der schweizerischen Luftfahrtgeschichte.
Die Maschine vom Typ McDonnell Douglas 11 war am 3. September 1998 auf dem Flug von New York nach Genf vor der Küste Kanadas ins Meer gestürzt. Die Suche nach der Ursache gestaltete sich äußerst schwierig, weil das Flugzeug durch den harten Aufprall nach dem Absturz aus rund 3.000 Metern Höhe in rund zwei Millionen Teile zerborsten war.
Einem 2003 veröffentlichten Bericht zufolge, lösten Kurzschlüsse in der Cockpit-Verkabelung einen Brand aus, der erst spät von der Crew bemerkt wurde. Möglicherweise war ein neu im Flugzeug installiertes System zur Unterhaltung der Passagiere der Auslöser.
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