Nach Mord an Journalistin: U-Boot-Bauer Madsen erneut vor Gericht
Kopenhagen (APA/dpa) - Viereinhalb Monate nach seiner Verurteilung wegen Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall steht der dänische...
Kopenhagen (APA/dpa) - Viereinhalb Monate nach seiner Verurteilung wegen Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall steht der dänische U-Boot-Bauer Peter Madsen am Mittwoch wieder vor Gericht. In einem Berufungsverfahren soll das Kopenhagener Gericht über die Länge seiner Gefängnisstrafe neu entscheiden. Madsen wurde wegen Mordes, sexueller Misshandlung und Leichenschändung zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
In Dänemark ist die nicht zeitlich begrenzt, ein Antrag auf Freilassung auf Probe ist frühestens nach zwölf Jahren möglich. Madsen hat den Schuldspruch formell anerkannt, auch wenn er den Mord an der Journalistin bestreitet. Kim Wall war im August 2017 an Bord des U-Bootes gegangen, um eine Reportage über Madsen zu schreiben. Das Gericht geht davon aus, dass der Däne die Frau folterte, missbrauchte und tötete. Teile ihrer Leiche waren an der Küste gefunden worden. Für das Verfahren sind drei Tage angesetzt.
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