Papst: Auch „Pseudo-Mitleid“ ist eine Form von Ausgrenzung

Vatikanstadt (APA) - Papst Franziskus hat am Sonntag zum offenen Zugehen auf Hilfsbedürftige aufgerufen. Zu oft würden Kranke und Leidende a...

Vatikanstadt (APA) - Papst Franziskus hat am Sonntag zum offenen Zugehen auf Hilfsbedürftige aufgerufen. Zu oft würden Kranke und Leidende als Problem betrachtet, sagte er laut der Nachrichtenagentur Kathpress beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Zu Formen der Ausgrenzung gehörten auch „Pseudo-Mitleid“ und Verdrängung.

Eine Gesellschaft müsse gerade im Umgang diesen Personen ihre Dienstbereitschaft und Solidarität zeigen, so der Papst vor mehreren Tausend Pilgern und Besuchern und rief dazu auf, Egoismus und Hartherzigkeit hinter sich zu lassen.

Jesus handle stets „mit Diskretion“, ohne auf Eindruck oder Erfolg bedacht zu sein, erinnerte Franziskus. Christen sollten davon lernen, dass gute Taten ohne Aufsehen und Zurschaustellung zu vollbringen seien, so der Papst.