Griechenland

Wirbelsturm „Sorbas“: Drei Vermisste auf Euböa

(Symbolfoto)
© AFP

Der Mittelmeer-Hurrikan richtete erhebliche Sachschäden an. Östlich von Athen wurde am Sonntag nach zwei Männern und einer Frau gesucht.

Piräus – Der Mittelmeer-Hurrikan „Sorbas“, der inzwischen auf ein Sturmtief herabgestuft wurde, hat nach sich am Wochenende nach dem Erreichen des Festlands deutlich abgeschwächt, aber erhebliche Schäden angerichtet. Auf der Insel Euböa werden drei Personen vermisst. Östlich von Athen wurde am Sonntag nach zwei Männern und einer Frau gesucht, wie der Zivilschutz mitteilte.

Auf Euböa und auf der Halbinsel Peloponnes richtete der Sturm erhebliche Schäden an und legte den Fährverkehr in der Ägäis lahm. Nach dem Nachlassen der starken Winde normalisierte sich der Fährverkehr stufenweise, wie das Staatsradio (ERT) am Sonntag berichtete.

Feuerwehr rückte über 1.000 Mal aus

In Südgriechenland rückte die Feuerwehr über 1.000 Mal aus, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und Wasser aus überschwemmten Häusern und Kellern zu pumpen. Zeitweise wurde der Verkehr auf der Autobahn von Athen in die westgriechische Hafenstadt Patras eingestellt. Probleme gab es auch bei Eisenbahnen. Zudem wurden Dutzende kleinere Boote an Land gedrückt, zahlreiche sanken in den Häfen, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete.

Das Sturmtief sollte am Sonntagabend den Nordosten der Ägäis erreichen und dabei immer schwächer werden, wie die Meteorologen mitteilten. Die Wetterexperten hatten dem Sturm den Namen „Sorbas“ gegeben - sie verglichen den Rhythmus der weltbekannten Musik aus dem Film „Alexis Sorbas“ mit dem Unwetter. (APA/sda/dpa)

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