Innsbruck

Dritter Pema-Turm: Arbeiten für Abbruch gestartet

Die ersten Vorarbeiten am alten Gebäude sind kürzlich gestartet.
© Witting

Bevor der neue, dritte Pema-Turm (P3)gebaut wird, muss das alte Gebäude in der Südbahnstraße weichen. Mit den ersten Vorarbeiten dafür wurde jetzt begonnen.

Ein Bauzaun steht. Die ersten Platten und Fenster sind schon weg. Spätestens Mitte November fährt dann auch eine große Baumaschine auf. Bevor der neue, dritte Pema-Turm (P3)gebaut wird, muss das alte Gebäude in der Südbahnstraße weichen. Mit den ersten Vorarbeiten dafür wurde jetzt begonnen.

Seit Anfang Oktober werden die orangen Fassadenplatten abgetragen. „Richtig sichtbar wird der Abbruch in der dritten oder vierten Novemberwoche, wenn mit einer großen Maschine erst der kleinere Turm zum Teil abgetragen wird", heißt es von der Pema. Mit dem dort abgetragenen Schutt „baut" man sich dann eine Art Auffahrt, damit dann auch der größere Turm abgetragen werden kann. Ende Jänner, so der Zeitplan der Projektbetreiber, soll der Abbruch dann fertig sein. Mit der Baugrube sei man dann von Februar bis Juni beschäftigt, ehe im Sommer mit dem Hochbau begonnen werden soll. Die Übergabe und Fertigstellung des P3 (Investitionssumme über 45 Millionen Euro) ist für Juni 2021 geplant.

Ansonsten, so heißt es von der Pema, sei alles auf Schiene. Wie in der Vergangenheit berichtet, hatte nicht nur die Kubatur des Turms für Kontroversen in Innsbruck und der Stadtpolitik gesorgt. Sondern auch die Ansiedlung der Hotelkette Motel One. Rund 240 Zimmer (360 Betten) sollen in dem 48 Meter hohen Turm untergebracht werden — zwei Geschoße weniger als ursprünglich geplant. Hinzu kommt eine Tiefgarage (73 Stellplätze), kleinere Shoppingflächen und Büroräume. Im Februar hatte der Gemeinderat schließlich grünes Licht für das Projekt gegeben. Für das angrenzende Schienennetz gibt es laut den Betreibern durch den Abbruch keine Probleme. (mw)

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