Hunde für Anfang Oktober in Südtirol gerissene Schafe verantwortlich

Bozen (APA) - 25 Anfang Oktober oberhalb von Schlanders in Südtirol gerissene Schafe gehen nicht auf das Konto von Wölfen. Laut dem Amt für ...

Bozen (APA) - 25 Anfang Oktober oberhalb von Schlanders in Südtirol gerissene Schafe gehen nicht auf das Konto von Wölfen. Laut dem Amt für Jagd und Fischerei in Bozen wurden die Tiere von Hunden gerissen bzw. in den Tod gehetzt. Dies ergaben die untersuchten DNA-Proben.

Anfang des Monats waren auf einem aufgelassenen Hof am Eingang des Schlandrauntales oberhalb von Schlanders zahlreiche Schafkadaver entdeckt worden. Einige der verendeten Tiere wiesen Bisswunden im Halsbereich auf. Die Experten, die die Erhebungen an Ort und Stelle durchgeführt hatten, vermuteten bereits damals Hunde als mögliche Verursacher. Die gerissenen Tiere wurden nämlich kaum „genutzt“, also angefressen. Zudem starb ein Großteil der Schafe bei einem Absturz oder wurde zu Tode gehetzt.

Da man jedoch nicht hundertprozentig ausschließen konnte, ob nicht doch Wölfe ihr Unwesen getrieben hatten, wurden einige DNA-Proben gesammelt und zur Untersuchung weitergeleitet. Ein Kadaver wurde zur Untersuchung ins Institut für Tierseuchenbekämpfung nach Bozen gebracht. Zudem wurden im Gebiet einige Fotofallen montiert, deren Auswertung jedoch nichts ergab. Die DNA-Proben hätten aber nun eindeutig Hunde als Verursacher bestätigt, hieß es.