Pittsburgh-Attentat - Für Dirigent Honeck „nur schwer zu ertragen“

Pittsburgh (Pennsylvania) (APA) - Nach dem antisemitischen Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh, bei dem am Samstag elf Menschen ums Lebe...

Pittsburgh (Pennsylvania) (APA) - Nach dem antisemitischen Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh, bei dem am Samstag elf Menschen ums Leben kamen, hat sich der österreichische Dirigent Manfred Honeck tief betroffen gezeigt. „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass so etwas in Pittsburgh, eine der freundlichsten und offensten Städte der USA, geschehen kann.“ Honeck leitet seit 2008 das Pittsburgh Symphony Orchestra.

Auch die Mitglieder des Orchesters, darunter jüdische Musiker, seien erschüttert. Der Klangkörper habe „von jeher ein sehr gutes Verhältnis mit der jüdischen Gemeinde der Stadt, und ein solches Ereignis kann nur bedeuten, dass diese Bande gestärkt werden und man noch näher zusammenrückt“, hielt Honeck in einer Stellungnahme gegenüber der APA fest. „In den Konzerten am Wochenende gab es Schweigeminuten, und einige Orchestermitglieder haben bei einer Mahnwache musiziert. Drei der elf Todesopfer waren Abonnenten des Orchesters. Es ist nur sehr schwer zu ertragen, wenn sich so etwas in der nächsten Umgebung ereignet.“