AG - Analysten erwarten im 3. Quartal Ergebnisrückgänge
Ranshofen (APA) - Ein schlechtes Ergebnis der Metall-Division hat das dritte Geschäftsquartal der österreichischen AG stark belastet, meinen...
Ranshofen (APA) - Ein schlechtes Ergebnis der Metall-Division hat das dritte Geschäftsquartal der österreichischen AG stark belastet, meinen die Sektorexperten der österreichischen Erste Group und Raiffeisen Centrobank in ihren aktuellen Prognosen. Die heimische Aluschmiede aus Ranshofen legt an diesem Mittwoch dem 31. Oktober Zahlen zum Drittquartal vor.
Höhere Rohstoffpreise bei gleichzeitig stagnierenden Aluminiumendproduktpreisen sorgen bei der AMAG für Druck in der Metalldivision, konstatierte Analystin Maria Veronika Sutedja der Erste Group. Analysten der heimischen Banken prognostizieren unisono trotz eines Umsatzanstiegs deutliche Ergebnisrückgänge.
Die Umsätze werden von den heimischen Equity-Research-Häusern im Mittel bei 276,3 Mio. Euro gesehen - das würde im Vergleich zum Drittquartal 2017 einen Anstieg von 8 Prozent bedeuten.
Beim Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) erwarten die Analysten durchschnittlich einen Wert von 34,5 Mio. Euro. Das entspricht, verglichen mit dem Wert der Vorjahresperiode, einem Minus von 5 Prozent. Im dritten Quartal 2017 waren es noch 16,9 Mio. Euro gewesen.
Für das operative Ergebnis (EBIT) ergibt sich im Mittel ein Wert von 14,4 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal waren es dagegen noch 16,9 Mio. Euro gewesen. Unterm Strich standen damit den Prognosen der Experten zufolge im dritten Quartal 9,3 Mio. Euro und 17 Prozent weniger als noch im selben Quartal des Vorjahres. Damals stand ein Nettogewinn von 11,1 Mio. Euro zu Buche.
AMAG - Analystenprognosen für das 3. Quartal 2018 (in Mio. Euro):
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Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 276,3 254,8 8% EBITDA 34,5 36,5 -5% EBIT 14,4 16,9 -15% Nettogewinn 9,3 11,1 -17% ~
~ ISIN AT00000AMAG3 WEB http://www.amag.at ~ APA406 2018-10-29/17:20
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