Abwärtstrend bei Wirtschafts-und Geschäftsklima in EU geht weiter

Brüssel (APA) - Der seit Monaten andauernde Abwärtstrend beim Wirtschafts- und Geschäftsklima ging auch im Oktober weiter. Laut jüngsten Dat...

Brüssel (APA) - Der seit Monaten andauernde Abwärtstrend beim Wirtschafts- und Geschäftsklima ging auch im Oktober weiter. Laut jüngsten Daten der EU-Kommission vom Dienstag sackte der Wirtschaftsklimaindex in der EU um 0,8 auf 110,4 Punkte ab. Die Eurozone erwischte es noch stärker - sie fiel um 1,1 auf nunmehr 109,8 Punkte.

In 21 EU-Staaten gab es schlechtere Werte, nur sieben Länder verzeichneten eine positivere Stimmung. Die höchste Steigerung beim Wirtschaftsklimaindex (ESI) verbuchte von September auf Oktober Ungarn (+3,8 auf 120,4 Punkte), vor Luxemburg (+3,7 auf 114,1 Punkte), Slowenien (+3,1 auf 111,5 Punkte), Spanien (+1,9 auf 107,4 Punkte), Slowakei (+1,6 auf 98,9 Punkte), Großbritannien (+0,2 auf 108,6 Punkte) und Lettland (+0,1 auf 114,0 Punkte).

Das stärkste Minus musste Malta (-10,3 auf 109,4 Punkte) hinnehmen. Österreich lag mit einem Rückgang von 0,1 auf 113,1 Punkte noch relativ gut. Die Wirtschaftslokomotive Deutschland büßte 1,3 Punkte ein und rangiert nun bei 111,2 Punkten.

Der Geschäftsklimaindex (Business Climate Indicator/BCI) sank in der Eurozone weiter ab. Mit dem Rückgang von 1,21 auf 1,01 Punkte von September auf Oktober wurde der schlechteste Wert seit Mai 2017 (0,97) erreicht.