EU-Wahl: Grüne Landesparteien geeint für Kogler als Spitzenkandidat

Wien (APA) - Die Landesparteispitzen der Grünen haben sich in einer gemeinsamen Presseerklärung klar für Werner Kogler als Spitzenkandidat f...

Wien (APA) - Die Landesparteispitzen der Grünen haben sich in einer gemeinsamen Presseerklärung klar für Werner Kogler als Spitzenkandidat für die EU-Wahl ausgesprochen. Man empfehle dem Bundeskongress, Kogler zu wählen, hieß es in der Aussendung.

„In Anbetracht der großen Herausforderungen, die diese Wahl mit sich bringt haben sich die politischen Spitzen der Grünen in den Bundesländern einhellig entschieden, an Werner Kogler heranzutreten, mit der Bitte, sich um die Spitzenkandidatur zu bewerben“, heißt es in der Pressemitteilung. Gezeichnet war die OTS-Aussendung namentlich von den Landes-Spitzen Johannes Rauch (Vorarlberg), Ingrid Felipe (Tirol), Heinrich Schellhorn (Salzburg), Rudi Anschober (Oberösterreich), David Ellensohn (Wien), Helga Krismer (Niederösterreich), Lambert Schönleitner (Steiermark), Regina Petrik (Burgenland) und Matthias Köchl (Kärnten).

„Werner Kogler bringt sowohl die notwendige Erfahrung als auch die erforderliche ‚Kampfkraft‘ mit, um in dieser für die Grünen und für Europa so immens wichtigen Wahl bestehen zu können“, heißt es in dem Statement. „Seine Klarheit, seine Unbestechlichkeit und sein bedingungsloses Einstehen für die Grundwerte der sozialen Gerechtigkeit und ökologischen Verantwortung zeichnen ihn besonders aus. In einer Situation, da die österreichische Bundesregierung zusehends mit der repressiven Abschottungspolitik Ungarns, Italiens und Polens gemeinsame Sache macht, anstatt mit Frankreich und Deutschland für ein modernes, liberales und weltoffenes Europa zu kämpfen, braucht es eine entschiedene, eine klare Antwort bei den Wahlen zum Europäischen Parlament.“

Die Grünen in den Bundesländern seien „entschlossen, alle Kräfte zu mobilisieren, um gemeinsam mit Werner Kogler für die europäischen Errungenschaften zu kämpfen: die Menschenrechte, die Werte der Aufklärung, der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie“, schreiben die Grünen Länder-Vertreter. „Mit selber Vehemenz“ trete man für eine „radikale, also an den Wurzeln ansetzende Politik“ gegen die dramatische Klimaveränderung ein, eine Politik, „die 27 Jahre nach Maastricht der Währungsunion endlich auch die ‚Sozialunion‘ folgen lässt“ und eine Wirtschaftsunion, „die Raum lässt für kleine und mittelständische Unternehmen, für Handwerk und Gewerbe - nicht nur für Großkonzerne“.

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