Europas Leitbörsen schließen mehrheitlich leichter

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Dienstag mehrheitlich tiefer aus dem Handel gegangen. Der Erholungsschub vom V...

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Dienstag mehrheitlich tiefer aus dem Handel gegangen. Der Erholungsschub vom Vortag wurde damit gestoppt. Der Euro-Stoxx-50 verlor um 0,25 Prozent auf 3.147,13 Zähler. Mit der jüngsten Talfahrt an den Börsen im Blick ist der Euro-Stoxx-50 in der vergangenen Woche auf das tiefste Niveau seit Juni 2016 gerutscht.

Eine mögliche weitere Eskalation im Handelsstreit zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften USA und China sorgte bei den Investoren wieder einmal für Sorgenfalten. Die USA erwägen einem Medienbericht zufolge Strafzölle gegen alle Waren aus China, sollte das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Kollegen Xi Jinping keine Entspannung im Handelsstreit bringen.

Auf Unternehmensebene stand eine Vielzahl an vorgelegten Quartalsergebnissen im Fokus. Die BP-Aktie gewann in London zwei Prozent. Der gestiegene Ölpreis hat dem britischen Ölkonzern BP im dritten Quartal die Ergebnisse nach oben getrieben. Der bereinigte Nettogewinn wurde auf 3,8 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Dies ist das höchste Quartalsergebnis in mehr als fünf Jahren.

Unter den Banken zogen die Aktien der BNP Paribas die Blicke auf sich und büßten 2,8 Prozent ein. Nur dank deutlich niedrigerer Steuern verdiente die französische Großbank BNP Paribas im dritten Quartal mehr. Die Erträge hingegen stagnierten.

Aktien von Geberit brachen um 9,3 Prozent ein. Der Schweizer Sanitärtechnikkonzern enttäuschte ebenfalls mit seinen Geschäftszahlen und senkte zudem seine Jahresziele für den Umsatz und die operative Profitabilität.

Lufthansa-Aktien verloren satte 8,1 Prozent an Höhe. Beobachter werteten das bereinigte operative Ergebnis des dritten Quartals der AUA-Mutter als Enttäuschung. Ein Analyst rechnet auch angesichts steigender Treibstoffkosten damit, dass die Markterwartungen sinken werden.

Volkswagen beschleunigten um drei Prozent. Der Autobauer litt im abgelaufenen Quartal zwar kräftig unter der Einführung neuer Abgastests sowie einer Geldstrafe in der Dieselaffäre. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) ging allerdings weniger stark zurück als von Analysten befürchtet.

Reckitt Benckiser knickten 4,5 Prozent ein. Der britische Konsumgüterkonzern hat im dritten Quartal mit zum Teil schwierigen Bedingungen an den Märkten sowie einem Produktionsausfall in einem europäischen Werk gekämpft. Der Umsatz ist um zwei Prozent auf 3,12 Milliarden Pfund gefallen, teilte das für Marken wie Sagrotan, Calgon oder Clearasil bekannte Unternehmen in London mit.

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Index Aktuell Änderung Änderung Zuletzt

Punkte Prozent Wien ATX 3.086,87 13,51 0,44 3.073,36 Frankfurt DAX 11.287,39 -48,09 -0,42 11.335,48 London FT-SE-100 7.035,85 9,53 0,14 7.026,32 Paris CAC-40 4.978,53 -10,82 -0,22 4.989,35 Zürich SPI 10.441,22 108,47 1,05 10.332,75 Mailand FTSEMIB 18.998,80 -41,05 -0,22 19.039,85 Madrid IBEX-35 8.806,10 -15,10 -0,17 8.821,20 Amsterdam AEX 510,73 1,33 0,26 509,40 Brüssel BEL-20 3.396,49 -9,53 -0,28 3.406,02 Stockholm SX Gesamt 1.516,00 12,86 0,86 1.503,14 Europa Euro-Stoxx-5 3.147,13 -7,80 -0,25 3.154,93

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Euro-Stoxx 347,82 -0,48 -0,14 348,30 ~

~ ISIN EU0009658145 ~ APA471 2018-10-30/18:10