Arbeitslosenrate in EU im September auf Rekordtief seit 2000 gesunken
Luxemburg/Brüssel (APA) - Die Arbeitslosigkeit ist in Europa auch im September weiter gesunken. In der EU ging die Quote gegenüber August vo...
Luxemburg/Brüssel (APA) - Die Arbeitslosigkeit ist in Europa auch im September weiter gesunken. In der EU ging die Quote gegenüber August von 6,8 auf 6,7 Prozent zurück - das ist ein Rekordtief seit Jänner 2000. In der Eurozone blieb sie mit 8,1 Prozent zwar unverändert, doch sank die absolute Zahl der Arbeitslosen von 13,220 auf 13,153 Millionen.
Insgesamt ging in der EU die Arbeitslosenzahl von 16,657 auf 16,574 Millionen zurück.
Österreichs Arbeitslosenrate wurde laut Eurostat im September mit 4,9 Prozent angegeben. Das ist lediglich Platz zehn bei den niedrigsten Raten. Die geringste Arbeitslosenquote wies Tschechien mit 2,3 Prozent auf, gefolgt von Deutschland und Polen (je 3,4 Prozent). Die höchste hatte weiterhin Griechenland mit 19,0 Prozent, dann kommen Spanien (14,9 Prozent) und Italien (10,1 Prozent).
Bei der Jugendarbeitslosigkeit gab es keine Veränderung gegenüber dem August. Die Septemberquoten lauteten 14,9 Prozent für die EU und 16,8 Prozent für die Eurozone. Hier wiesen Deutschland und Tschechien mit je 6,3 Prozent die niedrigsten Raten auf. Österreich lag mit 9,1 Prozent bei der Jugendarbeitslosigkeit an vierter Stelle hinter Lettland (8,6 Prozent). Unter der 10-Prozent-Marke rangierten hier noch Dänemark und Malta (je 9,5 Prozent) und Polen (9,6 Prozent). Die höchsten Raten wiesen weiterhin Griechenland (37,9 Prozent - allerdings vom Juli) und Spanien (34,3 Prozent) auf. Dabei hat sich auch hier die Lage für die Jugendlichen verbessert - die Arbeitslosenrate in Griechenland lag während der Wirtschaftskrise bei über 50 Prozent und in Spanien nur knapp darunter.
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