Ideensuche für Imster Kloster wird intensiver
Von Alexander Paschinger...
Von Alexander Paschinger
Imst –Eines ist schon sicher: Das 2016 geschlossene Kapuzinerkloster wird zumindest im Rahmen der diesjährigen Kunststraße Imst eine der vielen Galerien bilden. Ansonsten „ist es noch ein weiter Weg“, was die künftige Nutzung des doch recht ansehnlichen Areals im Herzen von Imst betrifft, so Stadtchef Stefan Weirather. Aber: Diese Woche fand ein „gutes und konstruktives Gespräch“ mit Vertretern der Diözese Innsbruck statt. Seitens des Ordinariats wird der Kontakt bestätigt. Offiziell heißt es aber: „Derzeit gibt es von Seiten der Diözese keine Stellungnahme dazu, die Gespräche mit der Stadtgemeinde Imst laufen und es ist damit zu rechnen, dass bis Jahresende ein Ergebnis feststeht, das dann auch gerne kommuniziert wird.“
„Etwas Verärgerung“ schwingt beim Stadtchef aber mit, „weil die Gemeinde das Areal nicht verwerten kann“. Die Diözese habe nämlich ihr Interesse angemeldet. „Wir werden jetzt aber einmal eine Arbeitsgruppe zum Thema bilden, wohin die Entwicklung aus Sicht der Stadt gehen soll“, sagt Weirather. Da schwirren derzeit Ideen wie „Schule, Kindergarten oder vielleicht auch betreutes Wohnen“ herum. Weniger Begeisterung kommt beim Bürgermeister auf, wenn an Wohnbau gedacht wird: Insgesamt geht es doch um rund 4000 m² Garten, wobei ein Großteil davon ein öffentlicher Park werden könnte.
Das alte Kloster selbst wird bereits von der Caritas für diverse Beratungen genutzt. „Noch ist allerdings eine Sonderwidmung Kloster drauf. Wir warten jetzt auf die Liste der Caritas, was sie alles anbietet – dann werden wir im Gemeinderat die nötigen Widmungen behandeln.“
Zuletzt hatte Weirather bei der Gemeindeversammlung eine mögliche Notschlafstelle angedeutet. „Da bräuchten wir sechs Plätze“, meint er nach einem Gespräch mit Soziallandesrätin Elisabeth Fischer. Doch diese präferiere einen anderen Standort als das Kloster innerhalb der Bezirkshauptstadt.
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