Italien

Unwetter in Italien: Südtiroler starben nach Unfällen, zwei Tote im Aostatal

In Italien stürmt und regnet es seit Tagen heftig.
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Drei Tage nach einem Unfall wegen des Sturms in Italien ist ein 53-jähriger Südtiroler seinen Verletzungen erlegen. Im Gadertal starb ein 81-Jähriger. Im Aostatal starben zwei Menschen, als ein Baum auf ihr Auto stürzte.

Rom – Nach einem Tag Pause war in Italien am Donnerstag neuerlich mit heftigen Unwettern konfrontiert. Im Aostatal starben zwei Menschen, als ein Baum auf ihr Auto stürzte, berichteten italienische Medien. Damit stieg die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Unwetter am Montag auf 17. In Südtirol verlor ein 53-jähriger Mann den Kampf ums Überleben, nachdem er am Montag umgestürzten Bäumen ausweichen wollte.

Der Mann war auf der Staatsstraße zwischen Schlanders und Latsch unterwegs gewesen, als er den vom Sturm auf die Straße geworfenen Bäumen ausweichen wollte. Dabei überschlug sich sein Auto und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Fahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhaus nach Bozen eingeliefert. Dort erlag er am Donnerstagmorgen seinen Verletzungen.

Er ist nicht der einzige Unwetter-Tote in Südtirol. Ein 81-Jähriger, der im Gadertal das Dach seines Hauses reparieren wollte, stürzte und war sofort tot, berichteten Medien.

Belluno schwer getroffen

Fast ganz Italien ist wegen der Schlechtwetterfront im Ausnahmezustand. Besonders kritisch ist die Lage im Raum der Dolomiten-Stadt Belluno. Mehrere Gemeinden sind ohne Strom und Straßen durch Erdrutsche blockiert.

In Venedig löste der starke Schirokko-Wind zusammen mit Hochwasser in der Lagune erneut die als „Acqua Alta“ bekannten Überschwemmungen aus. Dabei dürfte die 1,10 Meter-Marke nicht überschritten werden. Am Montag war der Markusplatz war 1,56 Meter tief unter Wasser gestanden.

Überschwemmungen gab es auch in Ligurien und im Piemont. Schwere Unwetter tobten auch im Raum von Palermo. Die Lage dürfte auch am Freitag kritisch bleiben, geht aus den Wetterprognosen hervor. (TT.com/APA)