Ryanair wehrt sich gegen italienische Kartellauflage zu Handgepäck

Rom/Dublin/Budapest (APA) - Ryanair will Einspruch gegen den Beschluss der italienischen Kartellbehörden einreichen, die den irischen Billig...

Rom/Dublin/Budapest (APA) - Ryanair will Einspruch gegen den Beschluss der italienischen Kartellbehörden einreichen, die den irischen Billigflieger und Wizz Air daran gehindert haben, von diesem Donnerstag an neue Gebühren für Handgepäck einzuführen. Handgepäck sei ein „wesentlicher Bestandteil“ im Luftverkehr, teilte die Behörde am Mittwochabend mit.

„Wir werden gegen diesen Beschluss sofort Einspruch einreichen“, so eine Ryanair-Sprecherin nach Medienangaben. Es sei nicht Kompetenz einer Kartellbehörde, sich zu Themen auszusprechen, die die Flugsicherheit und -pünktlichkeit betreffen. „Unsere Politik ist transparent und kundenorientiert“, sagte die Sprecherin.

Die neuen Gepäckrichtlinien der beiden Billigflieger sehen vor, dass Reisende im Standardtarif lediglich eine kleine Tasche mit an Bord nehmen können, ohne mehr zu bezahlen. Bisher war auch ein Rollkoffer mit bestimmten Maßen und Gewicht kostenlos, wenn er am Gate in den Frachtraum eingecheckt wurde. Nur gegen einen Aufpreis von 6 Euro dürfen nun zwei Gepäckstücke in die Kabine mitgenommen werden.

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