Drogenkonsumraum in Innsbruck in Prüfung
Innsbruck – Der für Innsbruck angedachte Drogenkonsumraum scheint eine breite politische Basis zu haben. Auch Bürgermeister Georg Willi (Grü...
Innsbruck –Der für Innsbruck angedachte Drogenkonsumraum scheint eine breite politische Basis zu haben. Auch Bürgermeister Georg Willi (Grüne) zeigt sich froh darüber, dass der zuständige Vizebürgermeister Franz X. Gruber (ÖVP) „hier eine so wirklichkeitsnahe Position vertritt“. Willi stimmt dem zu und kann sich gut vorstellen, dass Innsbruck mit der Realisierung einer solchen Einrichtung österreichweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Auch von der Soziallandesrätin Gabriele Fischer kommt grünes Licht.
Während sich „Für Innsbruck“ und die FPÖ noch „skeptisch“ zeigen, bekräftigt Gruber erneut, dass der Drogenkonsumraum alternativlos sei und vor allem der Sicherheit der Bevölkerung diene. Nachdem sich eine politische Mehrheit abzeichne, gehe es nun an die Prüfung des Vorhabens. „Zunächst ist die Frage, wo so eine Einrichtung untergebracht werden kann. Dann muss geklärt werden, welche Einrichtung diesen Raum betreuen kann“, erklärt Gruber. Schließlich müsse noch die rechtliche Situation geprüft werden. Man bewege sich hier in einem Graubereich, denn der Drogenkonsum ist als solches natürlich nicht legal. Gruber möchte diese Punkte bis Ende des Jahres abgeklärt haben. (dd)
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