Europas Leitbörsen zu Mittag weiter klar fester
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Verlauf weiter klar in der Gewinnzone tendiert. Börsenoptimismus...
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Verlauf weiter klar in der Gewinnzone tendiert. Börsenoptimismus kam dabei von einem klaren Entspannungssignal im Handelsstreit zwischen den USA und China.
Nach Monaten der Konfrontation im Handelsstreit scheint sich das Verhältnis zwischen China und den USA zu verbessern. Zum Treffen der G-20-Staaten Ende November wolle US-Präsident Donald Trump ein Handelsabkommen mit dem Präsidenten der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft, Xi Jinping, abschließen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag.
Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 42,58 Einheiten oder 1,33 Prozent auf 3.246,79 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.00 Uhr mit 11.659,72 Punkten und plus 191,18 Einheiten oder 1,67 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London stieg um 61,46 Zähler oder 0,86 Prozent und steht nun bei 7.176,12 Stellen.
Bei den Konjunkturdaten standen heute die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie auf dem Programm. Der Einkaufsmanagerindex der Eurozone fiel im Oktober endgültigen Daten zufolge um 1,2 auf 52,0 Punkte. In Italien sank das Barometer mit 49,2 Punkten sogar unter die Wachstumsschwelle von 50 Zählern. In Deutschland rutschte der Einkaufsmanagerindex um 1,5 auf 52,2 Punkte ab.
Europas Banken bekommen heute die Ergebnisse des jährlichen Stresstests der Aufsichtsbehörden. Die Ergebnisse wollen die europäische Bankenaufsicht EBA und die Europäische Zentralbank (EZB) um 18.00 Uhr veröffentlichen. Zu Mittag notierten die großen Bankwerte allesamt mit einem soliden Plus: Santander, BBVA und Societe Generale stiegen jeweils mehr als 2 Prozent. Bei der italienischen Unicredit waren es plus 2,68 Prozent. Deutsche Bank bauten ein Plus von 2,83 Prozent.
An der Börse London verloren die Aktien des britischen Telekommunikationsanbieter BT Group um 0,56 Prozent. BT hatte gestern Halbjahreszahlen vorgelegt. Der Konzern hat trotz gesunkener Umsätze deutlich mehr Gewinn erzielt, worauf die Aktie am Vortag mehr als 8 Prozent zulegen konnte.
Die British-Airways-Mutter IAG will in den kommenden fünf Jahren ihr Tempo erhöhen. In den Jahren 2019 bis 2023 will die Fluggesellschaft jährlich rund 7,2 Milliarden Euro operativen Gewinn (Ebitdar) pro Jahr einfliegen, wie die IAG am Freitag bei einem Kapitalmarkttag mitteilte. IAG-Papiere stiegen an der Börse zu Mittag um 2,20 Prozent.
Klar schwächer zeigten sich in London im „Footsie“ unterdessen die Tabakwerte - sie rutschten ans untere Ende der Kurstafel. British American Tobacco verloren 1,64 Prozent und Imperial Brands gaben 2,83 Prozent nach.
Im weit gefassten Euro-Stoxx-Index lagen Aktien der österreichischen Erste Group Bank mit minus 1,97 Prozent unter den Hauptverlierern. Das Bankhaus hatte heute Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Der Nettogewinn kletterte heuer bis September im Jahresabstand um deutliche 24,4 Prozent auf 1,228 Mrd. Euro. Das Ergebnis lag offenbar dennoch hinter den Erwartungen von Investoren.
~ ISIN EU0009658145 ~ APA238 2018-11-02/13:09
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