Ausbildung für Einsatzleitungen der Gemeinden im Bezirk Kitzbühel

Kitzbühel – Das Bewusstsein der Gemeinden für die Bedeutung des Katastrophenmanagements ist nach wie vor hoch. Zu Recht – wie die Sturmereig...

© Land Tirol/ZivKat

Kitzbühel –Das Bewusstsein der Gemeinden für die Bedeutung des Katastrophenmanagements ist nach wie vor hoch. Zu Recht – wie die Sturm­ereignisse Ende Oktober dieses Jahres wieder einmal bewiesen haben. Auch beim dritten Modul der vom Land Tirol angebotenen Schulung für die Gemeinde-Einsatzleitungen waren im Bezirk Kitzbühel die Gemeinden mit 40 Teilnehmern wieder flächendeckend vertreten. Diesmal lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Kommunikation und Technik“.

„Wir haben in Tirol eine Reihe von technischen Hilfsmitteln für den Einsatzfall. Diese reichen vom Digitalfunk über Datenbanken, die sämtliche im Katastrophenfall relevanten Ansprechpartner, Erreichbarkeiten und Informationen beinhalten. Aber die beste Technik und die beste Datenbank nützen nichts, wenn man nicht damit umgehen kann. Deshalb sind diese Schulungen für die Gemeinde-Einsatzleitungen auch so wichtig“, bedankt sich Zivil- und Katastrophenschutzreferent LHStv. Josef Geisler für das Interesse der Gemeinden an der Schulungsreihe.

Welche Schritte und Maßnahmen im Katastrophenfall gesetzt wurden, wird in einem eigenen Einsatz-Informationssystem dokumentiert. „Damit ist gewährleistet, dass alle Mitglieder der Einsatzleitungen sowie die Einsatzkräfte denselben Wissensstand zu einem Ereignis haben. So ist etwa nachvollziehbar, welche Einsatzkräfte angefordert wurden oder ob beispielsweise ein Hubschrauber unterwegs ist“, erläutert Bettina Wengler von der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz.

Tirol war vor mehr als zehn Jahren das erste Bundesland mit einer flächendeckenden Digitalfunkversorgung. Landesweit sind bei den Feuerwehren, Rettungsdiensten und Behörden rund 13.500 Digitalfunkgeräte im Einsatz. Öffentliche Kommunikationsnetze sind im Katastrophenfall wegen Überlastung oft nicht verfügbar. Deshalb haben Behörden und Einsatzkräfte mit dem Digitalfunk ein eigenes System. (TT)

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