Enges Rennen um die Tickets für die Schwimm-Weltmeisterschaft

29 Medaillen holten Tirols Schwimmer bei den Österreichischen Meisterschaften. Wer zur WM fahren darf, ist aber noch offen.

In den Wellen: Rückenschwimmerin Emma Gschwentner.
© gepa

Innsbruck — 29 Medaillen, 14 davon in der allgemeinen Klasse, dazu zwölf neue Landesrekorde: Tirols Schwimmer mischten bei den österreichischen Meisterschaften in Graz vorne mit. Der in der Südstadt trainierende Junior Xaver Gschwentner sorgte für den einzigen AK-Einzel-Titel (200 m Delfin/Tiroler Rekord), die TWV-Herren für Team-Gold (4 x 50 m Kraul). Die meisten AK-Medaillen sammelte Lena Opatril mit dreimal Edelmetall, Emma Gschwentner stand mit einem Tiroler Rekord insgesamt zweimal am Podest — gemeinsam mit Adriana Duller (1 x Silber und Rekord) sowie Ivona Juric (3-mal Junioren-Bronze) gewannen die SCI-Damen jeweils mit Tiroler Rekord zwei Staffel-Medaillen. Robin Grünberger sorgte indes über 100 m Kraul in 48,82 Sek. für eine neue Landesbestmarke und sicherte sich Bronze über 50 m Kraul. Paul Hufschmidt, Neuzugang vom Welser TV zum TWV, trumpfte zweimal als Dritter auf, als schnellster Junior über 100 m Lagen und mit dreifachem Junioren-Silber.

Apropos auftauchender Nachwuchs: Die erst 13-jährige Tabea Huys gewann Bronze in der allgemeinen Klasse über 100 m Rücken, die 15-jährige Lisa Süßer wurde Fünfte über 100 m Delfin. Erfolgreichste Tiroler Juniorinnen waren Jana Kulova (SU Hall/4 Einzel-Medaillen), Ivona Juric (SCI/3) und Carina Bihlmayer (TWV/1).

Von den nicht für Tirol startenden Tirolern glänzte Bernhard Reitshammer mit vier Einzel-Titeln, Lena Kreundl mit zwei. Ebenfalls zu Edelmetall schwammen Alexander Knabl, Caroline Hechenbichler und Christina Nothdurfter.

Im vorläufigen A-Kader für die Kurzbahn-WM von 11. bis 16. Dez. in Hang­zhou (CHN) scheinen bislang Reitshammer und Kreundl auf, mit dem B-Limit Xaver Gschwentner und Alexander Knabl — und auch Simon Bucher. Der Innsbrucker hatte als Favorit über die 50-m-Delfin-Strecke die ÖM in Graz wegen eines Knöchelbruchs auslassen müssen. Erst in der Vorwoche durfte der Innsbrucker wieder im Wasser trainieren. Um in China dabei zu sein, muss der 18-Jährige am 1./2. Dezember seine drei erbrachten WM-Limits allerdings noch bestätigen. Ein knappes Rennen. Nominiert wird indes schon am 22. November. (sab)

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