Keine Entschädigung: Bissopfer im Stich gelassen

Eine Frau wollte ihren dreibeinigen Gefährten vor der Attacke eines nicht angeleinten, großen Hundes schützen und wurde gebissen. Selbst schuld, heißt es von Seiten der Versicherung.

Zum Davonlaufen: Nach Hundeattacken müssen sich manche Opfer für ihre Reaktion rechtfertigen
© iStock

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck –Immer nach Hunde­bissen wird über aggressive Rassen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial diskutiert, einen verpflichtenden Hundeführschein, Maulkorb- und Leinenpflicht. Nachdem in Wien ein Baby nach der Attacke eines Rottweilers starb, ist eine einheitliche Gesetzgebung wieder Thema geworden. Über die Opfer hingegen, die einen Angriff überleben, ihre Verletzungen und die langfristigen beruflichen oder gesundheitlichen Folgen wird nur wenig bekannt. Nun haben sich zwei Frauen mit ihrer Geschichte an das Ombudsteam gewandt, und dabei wird klar: Eine entsprechende Entschädigung ist auch bei schwerwiegenden Folgeerscheinungen nicht selbstverständlich.

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