Immofinanz - Analysten erwarten deutlich höheres FFO 1
Wien (APA) - Der heimische Immobilienkonzern Immofinanz wird am Mittwoch Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2018 vorlegen. Analysten der...
Wien (APA) - Der heimische Immobilienkonzern Immofinanz wird am Mittwoch Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2018 vorlegen. Analysten der Erste Group, der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Baader Bank rechnen im Schnitt bei weitgehend konstanten Mieteinnahmen mit einem höheren Quartalsgewinn und einem deutlichem Anstieg des operativen Gewinns (FFO 1).
Die Mieteinnahmen erwarten die Wertpapierexperten durchschnittlich bei 58,5 Mio. Euro. Dies würde einen leichten Rückgang von 1,1 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres darstellen. Christoph Schultes von der Erste Group hält einen Rückgang der Mieteinnahmen aufgrund von Verkäufen für möglich.
Beim Betriebsgewinn (EBIT) ergeben die Schätzungen der drei Bankhäuser ein Gewinnplus von 14,4 Prozent auf 33,9 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal hatte das EBIT 29,6 Mio. Euro betragen.
Der operative Gewinn (FFO 1) der Immofinanz wird im dritten Jahresviertel 2018 von der RCB, der Erste und der Baader Bank im Jahresabstand zu 2017 deutlich höher erwartet. Ihre Prognosen ergeben im Schnitt ein FFO 1 von 16,9 Mio. Euro. Dies würde im Jahresabstand mehr als eine Verdreifachung des operativen Gewinnes (Q3 2017: 5,3 Mio. Euro) bedeuten. Das Analystenteam der Baader Bank um Andre Remke begründet ihre positive Erwartung vor allem mit niedrigeren Finanzierungskosten.
Immofinanz - Analystenprognosen für das dritte Quartal 2018 (in Mio. Euro):
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Schnitt 3Q17 +/- Rental Income 58,5 59,2 -1,1% EBIT 33,9 29,6 14,4% FFO I 16,9 5,3 220,1% ~
~ ISIN AT0000652250 WEB http://www.simmoag.at ~ APA100 2018-11-28/09:40