Erika Pieler: Von Wien über Athen an die Spitze des Bundesdenkmalamts

Wien (APA) - Das Bundesdenkmalamt (BDA) wird künftig wieder von einer Fachfrau in Sachen Denkmalschutz geführt: Erika Pieler übernimmt mit 1...

Wien (APA) - Das Bundesdenkmalamt (BDA) wird künftig wieder von einer Fachfrau in Sachen Denkmalschutz geführt: Erika Pieler übernimmt mit 1. Jänner 2019 einen Posten, auf den ihr bisheriger Karriereweg geradezu hinzusteuern schien. So war die 41-jährige Wienerin seit Jänner 2014 Richterin am Bundesverwaltungsgericht und dort eine von drei Zuständigen für die Denkmalschutzmaterie.

Zuvor war sie jahrelang im damals für den Denkmalschutz zuständigen Bildungsministerium tätig. Zwischen 2006 und 2013 Vertragsbedienstete, war sie ab 2008 als stellvertretende Abteilungsleiterin und Referatsleiterin unter anderem für Angelegenheiten des Kulturgüterschutzes oder der Ausfuhr von Kulturgut zuständig.

Den Mittelweg zwischen archäologischer Kenntnis und der Juristerei hatte Pieler schon während des Studiums eingeschlagen. So studierte sie ab 1997 in Wien und Athen zunächst Klassische Archäologie, bevor sie 2001/2002 als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Archäologischen Institut in Athen arbeitete. 2003 dann nahm das Studium der Rechtswissenschaften in Wien auf, das sie 2008 mit dem Doktorat abschloss. Neben ihrer Tätigkeit als Vortragende zu Rechtsfragen bezüglich Denkmal- und Kulturgüterschutz veröffentlichte Pieler auch mehrere Publikationen zur Thematik.