„Postkarten-Räuber“: Prozess gegen Tiroler am 18. Dezember

Elf Überfälle in Vorarlberg und Bayern sollen auf das Konto des 54-Jährigen, der im Bezirk Landeck wohnte, gehen. 2017 wurde er nach einem missglücktem Coup in Deutschland gefasst.

Symbolfoto.
© Thomas Böhm

Feldkirch – Der Termin für den Prozess gegen den sogenannten „Postkarten-Räuber“ steht: Er wird sich am 18. Dezember vor einem Schöffengericht am Landesgericht Feldkirch verantworten müssen. Das berichteten die „Vorarlberger Nachrichten“ am Donnerstag unter Berufung auf das Gericht. Der Serien-Bankräuber soll elf Überfälle in Vorarlberg und drei in Bayern begangen haben. Die Verhandlung beginnt um 8.30 Uhr.

Der 54-jährige Mann mit Wohnsitz im Bezirk Landeck wurde als „Postkarten-Räuber“ bekannt, weil er zweimal nach Überfällen Postkarten an die Polizei verschickte, in denen er weitere Taten ankündigte. Er war seit 2008 aktiv, im September 2017 wurde der 54-Jährige nach einem missglückten Coup in Heimenkirch (Allgäu) festgenommen. Er saß zunächst in der Justizanstalt Kempten in Untersuchungshaft, wurde dann aber nach Österreich ausgeliefert.

Der Prozess in Feldkirch unter Vorsitz von Richterin Sabrina Tagwercher ist bis 12.30 Uhr anberaumt und schließt auch die drei Überfälle ein, die der Mann in Deutschland begangen haben soll. Weitere Termine seien vorerst nicht vorgesehen. Die Anklage führt Staatsanwältin Konstanze Manhart. Dem Angeklagten, der laut dem Zeitungsbericht keinen gewählten Vertreter mehr hat, werde ein Verfahrenshelfer beigestellt. (APA)

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