Ski alpin: Nachgefragt bei Beaver-SG-Sieger Max Franz

Beaver Creek (Colorado) (APA) - Nachgefragt beim Kärntner Skirennläufer Max Franz (29), der am Samstag den Super-G in Beaver Creek gewonnen ...

Beaver Creek (Colorado) (APA) - Nachgefragt beim Kärntner Skirennläufer Max Franz (29), der am Samstag den Super-G in Beaver Creek gewonnen und seinen dritten Weltcupsieg gefeiert hat.

Frage: Ihnen ist der zweite Sieg innerhalb einer Woche und der erste im Super-G gelungen. Was sagen Sie dazu?

Franz: „Ich bin natürlich happy. Ein unglaublicher Start in die Saison. Mein Skifahren ist derzeit richtig gut, obwohl die letzte Vorbereitung in Copper Mountain gar nicht gut gelaufen ist und ich Knieprobleme habe. Ich weiß aber auch, dass ich einfach nur gut skifahren muss. Oben hatte ich heute einen Fehler, der hat mich gepusht. Unten war es dann sehr gut.“

Frage: Sie führen als Speed-Spezialist den Weltcup an, wie fühlt sich das an?

Franz: Das hört sich supertoll an. Ich kann mir aber nichts davon kaufen.“

Frage: Sie haben die Skimarke gewechselt. Ein Volltreffer?

Franz: „Ich habe lange hin und her überlegt. Im Moment schaut es sehr gut danach aus, dass es die richtige Wahl war.“

Frage: Sie haben sich bei der Startnummernauslosung für die 5 entschieden. Warum für keine höhere wie die anderen Favoriten?

Franz: „Es waren hier Hunde und nicht nur Kinder bei der Auslosung. Ich habe mir im Sommer selbst eine Hund als Trainingspartner zugelegt. Ein Mischling namens Madox. Der Hund mit der Nummer 5 hat mich an meinen eigenen erinnert und ich dachte, das wird schon hoffentlich ein gutes Zeichen sein.“

Frage: Sie werden durch Siegerehrung und Pressekonferenz den abendlichen Heimflug nach Österreich verpassen. Stört Sie das?

Franz (lacht): „So etwas ist an so einem Tag wie diesem egal. Irgendeinen Flieger werde ich schon erwischen. Ich habe keinen Plan.“

(Aufgezeichnet von Hans Gödel/APA in Beaver Creek)