Deutsche Bundesregierung hofft auf Friedensgespräche für Jemen

Sanaa (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung erhofft sich von möglichen Friedensgesprächen für das Bürgerkriegsland Jemen zunächst vor all...

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Sanaa (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung erhofft sich von möglichen Friedensgesprächen für das Bürgerkriegsland Jemen zunächst vor allem einer Verbesserung der humanitären Situation für die notleidende Bevölkerung. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte am Montag in Berlin, es sei zu begrüßen, „dass es vielleicht ganz zeitnah politische Gespräche unter Leitung des UN-Sondergesandten Martin Griffiths geben wird.“

Unbestätigte Informationen deuten darauf hin, dass diese Gespräche Mitte der Woche in Stockholm beginnen könnten. „Wir erhoffen uns erste Impulse“, sagte die AA-Sprecherin. Zunächst müsse es um einen Waffenstillstand und humanitäre Erleichterungen gehen. Notwendig sei ein ernsthafter Versuch, den militärischen Konflikt zu beenden und zu einer politischen Lösung zu kommen.

Im Jemen kämpfen Houthi-Rebellen gegen die international anerkannte Regierung des Landes, die von der saudisch geführten Militärkoalition unterstützt wird. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Situation im bitterarmen Jemen als derzeit schwerste humanitäre Krise der Welt. Millionen Menschen hungern oder haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.

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