Hahn nach Gespräch in Belgrad: Deeskalation dringend notwendig

Belgrad/Prishtina (Pristina) (APA) - EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn hat heute, Montag, einen Versuch zur Deeskalation der Beziehun...

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Belgrad/Prishtina (Pristina) (APA) - EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn hat heute, Montag, einen Versuch zur Deeskalation der Beziehungen zwischen Belgrad und Prishtina unternommen. Er werde höchste kosovarische Amtsträger auffordern, die Blockade der regionalen Kooperation und des Handels aufzugeben, schrieb Hahn auf Twitter nach seinem Treffen mit Serbiens Präsident Aleksandar Vucic in Belgrad.

Er werde in Prishtina die Notwendigkeit unterstreichen, zum Dialog zurückzukehren, schrieb er ferner. Zum Gespräch mit Vucic meinte Hahn, dass sie sich darüber einig gewesen seien, dass eine Deeskalation dringend notwendig sei.

Der EU-Nachbarschaftskommissar soll am Nachmittag in Prishtina laut Medienberichten mit Präsident Hashim Thaci, Premier Ramush Haradinaj und Parlamentspräsident Kadri Veseli zusammenkommen.

Die kosovarische Regierung hatte kürzlich die Zölle für Ware aus Serbien und Bosnien-Herzegowina um 100 Prozent erhöht. Dies hatte zum Exportstopp aus Serbien und zur Erhöhung der Spannungen zwischen Belgrad und Prishtina geführt. Der Normalisierungsdialog zwischen Serbien und dem Kosovo liegt seit längerer Zeit auf Eis.


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