Muschenko: Bedrohung durch Russland hoch wie seit 2014 nicht

Kiew (APA/Reuters) - Das ukrainische Militär schätzt die Bedrohung durch Russland so hoch ein wie seit 2014 nicht mehr. Die Regierung in Mos...

  • Artikel
  • Diskussion

Kiew (APA/Reuters) - Das ukrainische Militär schätzt die Bedrohung durch Russland so hoch ein wie seit 2014 nicht mehr. Die Regierung in Moskau habe seit August Soldaten verstärkt an der Grenze zusammengezogen, sagte der ukrainische Generalstabschef Viktor Muschenko am Dienstag im Reuters-Interview. „Vor uns steht ein Aggressor, der keine rechtlichen, moralischen oder anderen Grenzen kennt“, so seine Einschätzung.

Die Blockade der Straße von Kertsch bezeichnete er als „Akt der Aggression“. Das russische Verteidigungsministerium antwortete zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland haben sich nach der russischen Annexion der Krim-Halbinsel 2014 und angesichts der Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine durch Russland deutlich verschlechtert. In dem Konflikt im Donbass sind mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung in Moskau weist zurück, Waffen und Soldaten in die Region zu entsenden.

TT-ePaper gratis lesen und ein E-Bike gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen. Der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren