Europas Leitbörsen zur Eröffnung klar im Minus

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben am Mittwoch mit deutlichen Verlusten eröffnet. Am Vortag waren bereits die US-Bö...

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Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben am Mittwoch mit deutlichen Verlusten eröffnet. Am Vortag waren bereits die US-Börsen eingebrochen, weil sich in New York Konjunktursorgen breitgemacht hatten.

Der Euro-Stoxx-50 fiel um 1,03 Prozent auf 3.156,32 Einheiten. Der deutsche Leitindex DAX verlor in Frankfurt 1,00 Prozent auf 11.222,41 Punkte. In London gab der FTSE-100 um 1,28 Prozent auf 6.932,98 Punkte nach.

Die neuesten Entwicklungen am US-Anleihemarkt hatten am Dienstag für Unsicherheit an der Wall Street gesorgt. Erstmals seit rund elf Jahren lagen die Renditen von dreijährigen und zweijährigen US-Staatsanleihen höher als die Renditen im fünfjährigen Laufzeitbereich. Dass die kurzfristigen Zinsen höher liegen als jene am langen Ende, wird häufig als Rezessionssignal interpretiert. Die wichtigsten New Yorker Aktienindizes brachen daraufhin um jeweils über drei Prozent ein.

Weiter aktuell bleiben außerdem die Themen Handelsstreit und Brexit. Die Übereinkunft von US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping beim G-20-Gipfel am vergangenen Wochenende wurde von vielen Beobachtern als zu unkonkret kritisiert. Bei den Parlamentsdebatten in Großbritannien zum Austritt des Landes aus der Europäischen Union (EU) musste die Regierung mehrere Abstimmungsniederlagen hinnehmen.

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Am heutigen Handelstag werden aus den USA keine Impulse erwartet. Die US-Börsen bleiben wegen des nationalen Trauertages für den kürzlichen verstorbenen Ex-Präsidenten George H.W. Bush geschlossen.

Im Euro-Stoxx-50 notierten sämtliche Indexwerte im Minus. Noch vergleichsweise gut hielten sich die deutschen Autowerte BMW (minus 0,51 Prozent), Volkswagen (minus 0,74 Prozent) und Daimler (minus 0,79 Prozent). Vertreter der drei Unternehmen haben sich am Vortag mit Vertretern der US-Regierung getroffen. VW-Chef Herbert Diess, Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter sprachen jeweils getrennt mit Regierungsvertretern. Anschließend gab es eine gemeinsame Runde mit Präsident Donald Trump. Danach äußerten sich die Vertreter der Autohersteller optimistisch.

In Zürich verloren die Aktien der Zurich Insurance Group trotz positiver Nachrichten 1,08 Prozent. Der Versicherer hatte seine Finanzziele bekräftigt. Das Unternehmen sei gut positioniert, um die Vorgaben für den Zeitraum 2017 bis 2019 in vollem Umfang zu erreichen, teilte der Schweizer Versicherungskonzern am Mittwoch vor einer Investorenveranstaltung in London mit.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA108 2018-12-05/09:43


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