Zum WM-Auftakt blieb OSV-Septett in den Vorläufen hängen

Der Absamer Bernhard Reitshammer blieb über die 100 Meter Rücken hinter seinem gesteckten Ziel zurück.

Bernhard Reitshammer konnte sich nicht für das Semifinale qualifizieren.
© gepa

Hangzhou – Ein österreichisches Schwimm-Septett hat am Dienstag zum Auftakt der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou den Aufstieg aus den Vorläufen verpasst. Am knappsten war Cornelia Pammer an der Teilnahme an der Finalsession, über 50 m Brust fehlten ihr darauf als Vorlauf-22. nur 31/100 Sekunden. Das war ebenso persönliche Bestzeit wie 1:55,84 Minuten von Patrick Staber bei Rang 24 über 200 m Delfin.

Wie ihre fünf OSV-Kollegen waren die beiden nicht auf ihren Hauptstrecken unterwegs. Die 18-jährige Pammer zog daher ein zufriedenes Resümee: „(Persönliche, Anm.) Bestzeit ist immer gut. Es hat im Training schon gut ausgeschaut.“ Am Freitag geht es für die Brustlagenspezialistin über ihre bevorzugten 100 m. Für Staber war es ein Einschwimmen für die 400 m Lagen am Samstag. „Eine kleine, aber feine Bestzeit“, sagte der 22-jährige Südstadt-Athlet. „Es war ein gutes Rennen.“

Platzierungsmäßig am meisten war Bernhard Reitshammer und Caroline Pilhatsch über 100 m Rücken zuzutrauen gewesen. Der Tiroler, mit 24 Jahren der Älteste im OSV-Aufgebot, blieb als 27. in 52,34 Sek. um 1,04 Sek. hinter den Semifinalrängen. Auch seine persönliche Bestzeit hätte um mehr als 0,5 Sekunden nicht für den Aufstieg gereicht. Der Steirerin Pilhatsch fehlten als 24. 75/100 aus Weiterkommen. Auf der letzten Länge schwamm die 19-Jährige gleich zweimal in die Leine.

Von der Platzierung her von den rot-weiß-roten Athleten am besten schnitt Claudia Hufnagl als 19. über 400 m Lagen ab, allerdings bei nur 30 Aktiven. Das tat der Freude der in Graz trainierenden Wienerin über ihren bisher besten WM-Platz aber keinen Abbruch. „Das ist schon aufbauend und macht zuversichtlich für die restlichen Bewerbe“, erklärte die 22-Jährige. Auch sie touchierte einmal mit der Leine. Hufnagls wichtiges Rennen ist jenes schon am Mittwoch über 200 m Delfin.

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In Kraulrennen wurde der 19-jährige Alexander Trampitsch über die für ihn nicht so gewohnte 400-m-Distanz in 3:47,71 Min. 26., Marlene Kahler belegte im 200-m-Bewerb in 1:58,65 Min. Rang 22. Die 17-Jährige war im Herbst schon gut 1,5 Sekunden schneller, aber mit einer Kehlkopf-Entzündung nach China gereist. Die 800-m-Konkurrenz bereits am Mittwoch wird für die Schwechaterin wohl eine harte Prüfung. Ihre favorisierten 400 m Kraul stehen am Freitag auf dem Programm.

Auch Sascha Subarsky über 100 m Delfin sowie Alexander Trampitsch und Lena Kreundl über 200 bzw. 100 m Kraul sind am Mittwoch im Einsatz. Kreundl strebt nach kleinen Kraultechnik-Änderungen die zumindest einmalige Teilnahme an einer Finalsession an. „Es ist etwas ganz Anderes, namentlich aufgerufen zu werden. Das ist noch einmal etwas Besonderes. Die ganze Atmosphäre ist einfach speziell“, sagte die 21-Jährige, deren Hauptbewerb 100 m Lagen für Donnerstag angesetzt ist. (APA)


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