Bei Chalet-Dörfern in Tirol fehlt der Plan

Ein Haupthaus, mehrere Blockhütten drumherum, die hochpreisig vermietet werden. Das Chalet-Dorf ist ein touristisches Nischenprodukt, das boomt und viel Grund verbraucht. Regeln sollen den Trend eindämmen.

Chalet-Dörfer, wie jenes unterhalb der Autobahnbrücke geplante, sorgen für rauchende Köpfe im Landhaus.
© Almdorf Bauträger GmbH

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Für die meisten Touristiker ist schon sehr klar, was ein klassisches Chalet-Dorf ist: ein Nischenprodukt, das in den letzten Jahren sehr stark boomt und wofür gute Preise zu erzielen sind. „Die Gegenwelt zum Urbanen. Das funktioniert“, meint Hubert Siller, Professor für Tourismus am MCI. „Das Konzept lässt keine verdichtete Bauweise zu.“ Der Gast wolle sich zurückziehen und bei Bedarf abschotten können. Der Prototyp sieht ungefähr so aus: zehn, 15 Blockhütten, die jeden Komfort bieten, dazu ein Haupthaus, in dem es ein Restaurant gibt, wo der Gast, wenn er nicht selbst kochen mag, bedient wird. Falls es zu fad wird, gibt es Yogakurse oder gemeinsames Schneeschuhwandern.

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