Kapfinger ist schon heiß auf das Bob-Abenteuer

„Endlich geht es wieder los!", sagt Andreas Kapfinger und meint damit sein Eiskanal-Abenteuer. Nach einigen Trainingsfahrten in Igls und Obe...

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Para-Bobfahrer Andi Kapfinger freut sich auf den Eiskanal.Foto: Kapfinger

„Endlich geht es wieder los!", sagt Andreas Kapfinger und meint damit sein Eiskanal-Abenteuer. Nach einigen Trainingsfahrten in Igls und Oberhof will es der Para-Bobfahrer ab heute beim Weltcup-Auftakt in Park City (USA) wissen und peilt einen Stockerlplatz an. Der 41-Jährige aus Reith im Alpbachtal, der seit einem Snowboardunfall querschnittsgelähmt ist, will in seiner vierten Saison mit dem Para-Bob vieles besser machen. „Letzten Winter bin ich in Calgary gestürzt und acht Kurven bewusstlos runtergefahren, das soll heuer nicht mehr passieren."

Kapfinger liebt Geschwindigkeit und freut sich auf die kommenden zwölf Rennen inklusive WM in Lake­ Placid. Der große Traum sei, dass sein Sport ins Paralympics-Programm aufgenommen wird. „Ich war viermal als Skifahrer dabei, jetzt will ich es mit dem Bob schaffen!"

Im Schweizer St. Moritz zeigten gestern die ÖSV-Behindertenskifahrer beim ersten Europacup-Riesentorlauf der Saison auf: Der Söller Roman Rabl wurde Siebenter, der Volderer Simon Wallner (beide Kategorie sitzend) holte Rang elf. Heute und morgen folgen noch Riesentorlauf bzw. Slalom. (ben)


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