Katholische Frauenbewegung kritisiert Sozialpolitik der Regierung

Wien (APA) - Die Katholische Frauenbewegung hat in einem „Offenen Weihnachtsbrief“ Kritik an der Sozialpolitik der türkis-blauen Bundesregie...

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Wien (APA) - Die Katholische Frauenbewegung hat in einem „Offenen Weihnachtsbrief“ Kritik an der Sozialpolitik der türkis-blauen Bundesregierung geübt. Solidarität mit den Armen und Ausgegrenzten sei die zentrale Botschaft des Glaubens, heißt es darin unter anderem laut Kathpress. Der Brief der Frauenbewegung der Erzdiözese Wien werde von zahlreichen weiteren kirchlichen Organisationen unterstützt.

„Wir haben keine Angst vor Flüchtlingen und vor einer geordneten Zuwanderung. Aber wir sind besorgt, dass eine unbarmherzige Politik Egoismus und Fremdenfeindlichkeit fördert“, schreibt die Katholische Frauenbewegung. Man habe auch keine Angst vor dem UNO-Migrationspakt, sei aber besorgt, dass Österreich „wegen nationalistischer und populistischer Überlegungen“ sein internationales Renommee verliert. Kritisiert wird auch die Ausweitung des 12-Stunden-Tages und dass die Reform der Sozialversicherungen „nur im Bereich der Arbeitnehmer und deren Interessenvertretung“ durchgreife.


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