Grünes Licht für gelbe Karte

Am Dienstagabend war der Kompromiss rund um die gelbe Innenstadtkarte fix. „Jeder leistet seinen Beitrag", wie es in einer Aussendung hieß, ...

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Ein Kompromiss wurde gefunden.
© Thomas Böhm

Am Dienstagabend war der Kompromiss rund um die gelbe Innenstadtkarte fix. „Jeder leistet seinen Beitrag", wie es in einer Aussendung hieß, zu den 500.000 Euro jährlichen Kosten, damit es auch weiterhin beim Einkauf Vergünstigungen für die Parkgaragen und IVB-Tickets gibt. Jeder, damit sind Stadt, die Garagenbetreiber, die IVB und die Innenstadtkaufleute gemeint. Die Kaufmannschaft erhöht ihren Anteil auf zwei Drittel. Auch die Garagenbetreiber sollen in den Verhandlungen deutlich entgegengekommen sein. Der Anteil der Stadt liegt jetzt nur noch bei rund 75.000 Euro — bisher zahlte man bis zu 250.000 Euro. Die Abwicklung der Karte wandert vom Stadtmarketing zum Innenstadtverein.

Rundum Zufriedenheit herrschte gestern in diversen Aussendungen dazu: Von BM Georg Willi („Ein schöner Beweis des Miteinanders") über die zuständige Referentin Vize-­BM Christine Oppitz-Plörer („Eine tragfeste und zukunftsweisende Lösung") bis hin zur Wirtschaftskammer gab es positive Reaktionen. Thomas Hudovernik, Obmann der Innenstadtkaufleute, sagte: „Das ist ein guter Kompromiss und auch eine gute Nachricht für unsere Kunden." Hudovernik lobte auch die „gute Gesprächsbasis" in den Verhandlungsrunden. Die Innenstadtkarte sei ein wichtiger Beitrag für die Sicherung des Handels in der Innenstadt. (mw)


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