Sport: Sprüche des Jahres 2018 Teil 5 - Sonstiges

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Wien (APA) - MOTORSPORT:

„Das ist surreal.“ Matthias Walkner, nachdem er als erster Österreicher die Rallye Dakar gewonnen hatte.

„Du kannst auch nicht Cristiano Ronaldo sagen, er soll keine Tore schießen, weil Real Madrid sonst zu stark ist.“ Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hält wenig von künstlichen Eingriffen in den Wettbewerb, um die Chancen von schwächeren Teams zu verbessern.

„Wenn man mir eine Kettensäge geben würde, würde ich ihn entfernen.“ Mercedes-Teamchef Toto Wolff bei der Präsentation des neuen Silberpfeils über den Cockpitschutz Halo.

„Ich habe gewartet mit einer guten Runde. Um dir das Grinsen aus dem Gesicht zu wischen.“ Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton nach seiner Quali-Bestzeit beim Grand Prix von Australien auf die Frage von Sebastian Vettel, was er vor seiner eindrucksvollen Pole-Position-Runde gemacht habe.

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„Ich habe auch drei Ex-Frauen und sie bisher nie vermisst.“ Ex-Formel-1-Chefpromoter Bernie Ecclestone auf die Frage, ob er seine englische Heimat an seinem neuen Wohnsitz in der Schweiz vermisse.

„Der eine oder andere fährt mit Jet-Ski schneller als mit einem Formel-E-Wagen.“ D-Chef Gerhard Berger.

„Erstens kocht der Chef hier besser als ich und zweitens ist es gratis“ Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardos Erklärung, warum er in seiner Wahlheimat Monaco während der Grand-Prix-Woche nicht zu Hause, sondern in der Energy-Station des Hauptsponsors isst.

„So brutal kann Motorsport sein, heute hat es uns mit voller Wucht getroffen.“ Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, nachdem beide Mercedes-Piloten beim Formel-1-Grand-Prix von Österreich ausgefallen waren.

„Im Sandkasten war ich früher gerne, heute nicht mehr.“ Lokalmatador Vettel in Hockenheim, nachdem er den möglichen Sieg mit einem Ausritt in einer von nur zwei mit einem Kiesbett versehenen Kurven weggeschmissen hat.

„Ich schaue keine Formel 1 und weiß daher nicht, von welcher Strecke wir sprechen. Ich kenne Mexiko nur aus dem Urlaub.“ Der portugiesische Moto2-Pilot Miguel Oliveira über Formel-1-Strecke in Mexiko, auf der 2019 auch die MotoGP starten soll.

„Ich bin lieber heute der Bösewicht, als der Idiot zu Saisonende.“ Mercedes-Teamchef Toto Wolff über den angeordneten Positionswechsel zwischen Bottas und Hamilton in Sotschi.

„Es ist schön, mal wieder zu gewinnen, aber mein Leben ändert es auch nicht.“ Räikkönen nach seinem Erfolg in Austin.

„Der Motor brummt wieder, am Fahrgestell müssen wir noch ein bisschen arbeiten.“ Der Wiener Thoraxchirurg Walter Klepetko nach AKH-Entlassung von Niki Lauda infolge dessen erfolgreicher Lungentransplantation.

„Selbst wenn ihr mir ein Raumschiff gebt, werden wir nur Elfter.“ McLaren-Pilot Fernando Alonso beim Großen Preis von Ungarn.

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Von so einem Idioten rausgenommen zu werden, da fehlen mir die Worte.“ Red-Bull-Pilot Max Verstappen nach einem Crash in Brasilien mit Esteban Ocon im Force India.

„Selbst wenn ich das Video anschaue, würde ich denken: Puh, ob der da drin noch lebt?“ Die deutsche Nachwuchsfahrerin Sophia Flörsch über ihren verheerenden Unfall in Macao.

RADSPORT:

„Die Vuelta ist eine gute Vorbereitung für die WM auf einer Kletterer-Strecke. Die baumelt wie eine Karotte vor meiner Nase.“ Richie Porte in Vorfreude auf den Tiroler Titelkampf.

„Im Team haben sie mir den Spitznamen Alfa Romeo gegeben. Manchmal bin ich in der Garage, manchmal bin ich gut.“ Radprofi Matthias Brändle (Team Trek) vor dem Einzelzeitfahren der WM in Innsbruck.

„Sie ist eine Rennsau.“ Trainer Rupert Scheiber über die Mountainbikerin Laura Stigger nach deren Gewinn der Juniorinnen-Goldmedaille in deren erst zweitem Straßenrennen.

„Was auch immer jetzt noch kommt, ist ein Geschenk.“ Der Spanier Alejandro Valverde nach seinem WM-Triumph im Straßenrennen in Innsbruck.

TENNIS:

„Ich habe aufgehört, ihn heiraten zu wollen, als ich 13 war.“ Die 15-jährige Ukrainerin Marta Kostjuk nach ihrem Drittrunden-Einzug bei den Australian Open über den doppelt so alten Novak Djokovic.

„Manchmal muss man dem Tod von der Schippe springen, um diese zweite Luft zu bekommen.“ Boris Becker, nachdem Dominic Thiem in der zweiten Australian-Open-Runde einen 0:2-Satzrückstand gedreht hatte und danach bis ins Viertelfinale vorgestoßen ist.

„Wir sind seit letztem Jahr super zusammengewachsen und ich genieße jede Minute mit dir auf dem Platz.“ „Liebeserklärung“ von Oliver Marach an Mate Pavic nach dem gemeinsamen Gewinn der Australian Open.

„Das Märchen geht weiter.“ Roger Federer nach seinem sechsten Australian-Open-Triumph bzw. seinem 20. Grand-Slam-Titel.

„Diese Reise war unglaublich. Es wird absolut ein Traum wahr. Mit 36 Jahren noch einmal an die Spitze der Weltrangliste zurückzukehren, bedeutet mir wirklich am allermeisten.“ Federer im Februar als älteste Nummer eins der Tennis-Geschichte.

„Ich glaube, dass man bei solchen Spielern auch irgendeine Großmutter in die Box setzen kann und die werden immer weit kommen in Grand-Slam-Turnieren.“ Thiem über die Wichtigkeit ehemaliger Stars als Coaches für Spitzenspieler.

„Normalerweise mache ich das nur, um meiner Gegnerin die Hand zu schütteln.“ Serena Williams über ihre Netzangriffe im US-Open-Halbfinale.

„Ich freue mich für den, der es wird. Schön wäre es, wenn ich es werde. Noch schöner, wenn ich es nicht werde, weil dann brauche ich die ganzen Dinge nicht machen.“ Thiem kann auf die „Nebengeräusche“ für einen „Sportler des Jahres“ gerne verzichten.

„Wenn mir das letztes Jahr jemand gesagt hätte, dass wir am Ende des Jahres Nummer eins sind, hätte ich mir auf die Birne gegriffen.“ Marach nach der Auszeichnung mit Pavic als Nummer-1-Paar 2018.

„Ich glaube, mein Vater wird bis zum Ende des Jahres mit dem Weinen nicht mehr aufhören.“ Zverev nach dem Gewinn der ATP-Finals.

LEICHTATHLETIK:

„Ich bin geschwommen wie eine Werkzeugkiste.“ Marathon-Mann Peter Herzog über seine Triathlon-Erfahrungen.

„Der Unterschied zwischen einem guten Wurf und einem perfekten Wurf ist so wie ein Glühwürmchen gegen einen Blitz. Das sind so viele tausend Volt dazwischen, aber es ist ganz knapp beieinander.“ Gregor Högler, Trainer des Diskuswerfers Lukas Weißhaidinger, vor den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin.

HANDBALL:

„Wir sind wie Buben in die Kabine rein und wie Männer raus.“ ÖHB-Goalie Thomas Bauer nach dem entscheidenden Heimsieg im WM-Play-off gegen Weißrussland.

RUDERN:

„Meine Stärke ist der direkte Vergleich. Da heißt es Messer zwischen die Zähne und runterfahren. Ellenbogen raus und gemma.“ Magdalena Lobnig zieht die Rennen Frau gegen Frau einem Einzelzeitfahren vor.

BASKETBALL:

„Jetzt hat L.A. einen Gott und einen König.“ Der schwedische Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic von LA Galaxy anlässlich des Wechsels von Superstar „King“ LeBron James zu den Los Angeles Lakers.

DARTS:

„Dieser Druck im Kopf macht mir Sorgen.“ Mensur Suljovic über die Erwartungshaltung vor dem WM-Turnier.

„Zu Weihnachten hat auch jeder Zeit, dass er sich Darts anschaut.“ Suljovic vor den in der Advent- und Weihnachtszeit stattfindenden Weltmeisterschaften.

BILLARD:

„Letztes Jahr habe ich ans Aufgeben gedacht. Aber meine Frau hat gesagt: ‚Ich kann es nicht haben, wenn du den ganzen Tag hier bist.‘“ Snooker-Weltmeister Mark Williams nach seinem 18:16-Finalsieg im Finale gegen John Higgins. Vor einem Jahr hatte der Waliser ein Karriereende in Betracht gezogen.

MISSBRAUCH:

„Ich habe gerade Ihr Todesurteil unterzeichnet.“ US-Richterin Rosemarie Aqualina bei der Verurteilung des ehemaligen US-Turn-Teamarztes Larry Nassar wegen massenhaften sexuellen Missbrauchs zu insgesamt 175 Jahren Haft.

„Ich habe dem System einen Schneeball ins Genick geschossen, und das System ist so erschrocken, dass es eine Lawine losgetreten hat.“ Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg anlässlich der Präsentation ihres Buches.


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