Rundes Jubiläum: Shiffrin feierte in Courchevel 50. Weltcupsieg

Mikaela Shiffrin fuhr im Courchevel-Slalom am Samstag zum nächsten Sieg: Die US-Amerikanerin triumphierte vor Petra Vlhova (SVK) und Frida Hansdotter (SWE). Beste Österreicherin: Katharina Liensberger als Fünfte.

Mikaela Shiffrin durfte über ihren bereits 50. Weltcupsieg jubeln.
© gepa

Courchevel - Rundes Jubiläum für Mikaela Shiffrin: Die US-Amerikanerin gewann am Samstag auch den Slalom in Courchevel und damit ihr bereits 50. Weltcuprennen. Die 23-Jährige, die schon am Vortag den Riesentorlauf für sich entschieden hatte, setzte sich vor der Slowakin Petra Vlhova (+ 0,29 Sekunden) sowie der Schwedin Frida Hansdotter (+ 0,37 Sekunden) durch. Beste ÖSV-Dame war Katharina Liensberger als Fünfte. Die Halbzeit-Dritte Bernadette Schild schied in der Entscheidung nach einem Einfädler aus.

Mit ihrem 35. Erfolg in einem klassischen Slalom ist Shiffrin nun auch gemeinsam mit ihrem Vorbild Marlies Schild die Nummer eins der "ewigen" Bestenliste. Noch in diesem Jahr - am 29. Dezember am Semmering - hat sie die Chance, zur alleinigen Nummer eins in diesem Ranking aufzusteigen.

"Im Ziel dachte ich, dass ich hinten liege. Dann schien doch die grüne Zeit auf, da war ich erleichtert", sagte Schiffrin nach ihrem Jubiläumserfolg. Was ihr der 50er bedeutet? "Ehrlichgesagt nicht viel. Für mich sind solche Zahlen unglaublich, aber sie sind nicht der Grund, warum ich Rennen fahre und was mich jedes Mal neu motiviert." Weihnachten verbringt die US-Ski-Queen gemeinsam mit ihrem Freund, dem französischen Technik-Spezialisten Mathieu Faivre, ehe es zum Weltcup-Doppel nach Semmering (28. und 29. Dezember) geht.

Bestes Weltcup-Ergebnis für Liensberger

Nach dem Aus von Schild hielt Liensberger mit der zweitbesten Laufzeit in der Entscheidung und Rang fünf die rot-weiß-roten Fahnen hoch. "Im zweiten Durchgang bin ich viel besser auf Zug gekommen, da konnte ich meine Stärken ausspielen. Das Flachstück zum Schluss liegt mir sehr gut", analyiserte Liensberger ihren Lauf, der der 21-jährigen Vorarlbergerin das beste Ergebnis in ihrer Slalom-Weltcup-Karriere bescherte. "Ein sehr positives Ergebnis für mich so kurz vor Weihnachten!" Neben Liensberger sammelte nur noch Katharina Truppe als Elfte aus dem ÖSV-Lager Weltcuppunkte. (TT.com)

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