Kartellgericht verhängte 212.000 Euro Geldbuße gegen Rewe

Der Handelskonzern Rewe wurde wegen „unrichtiger und/oder irreführender Angaben“ im Zuge des Zusammenschlussprüfverfahrens zu einer Geldstrafe von 212.000 Euro verurteilt.

Symbolfoto.
© dpa

Wien, Wiener Neudorf – Das Kartellgericht hat dem Handelskonzern Rewe in Österreich eine Geldstrafe von 212.000 Euro aufgebrummt. Das Bußgeld sei zum einen wegen „unrichtiger und/oder irreführender Angaben“ im Zuge des Zusammenschlussprüfverfahrens, bei dem die Übernahme von 30 Zielpunkt-Filialen durch Rewe angemeldet worden ist, ergangen sowie wegen der Verletzung von Berichtspflichten.

Das teilte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Donnerstag mit. Der Beschluss wurde bereits am 20. November 2018 gefällt.

Rewe habe das Vorbringen der BWB außer Streit gestellt und sei dem rechtlichen Vorbringen nicht entgegengetreten. Der Beschluss ist damit rechtskräftig.

Im Zusammenhang mit der Übernahme von Zielpunkt habe Rewe die Erwähnung der konkret vorhersehbaren Eröffnung der neuen Billa-Filiale in 2325 Himberg, Wiener Straße 16 unterlassen. Damit habe Rewe den Eindruck vermittelt, die Auflage über die Schließung der in unmittelbarer Nähe befindlichen Billa-Filiale in 2325 Himberg, Wiener Straße 7, wäre geeignet, einem Marktanteilszuwachs entgegenzuwirken, erläuterte die BWB. (APA)

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