Nach Maturaball in Innsbruck Büros verwüstet: Jugendliche ausgeforscht

Die Landesbaudirektion in Innsbruck war im Jänner Schauplatz blinder Zerstörungswut. Wie sich jetzt herausstellte, gehen die Verwüstungen auf das Konto zweier Jugendlicher. Aber nur einer von ihnen zeigte sich geständig.

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Unbekannte wüteten in der Landesbaudirektion im Innsbrucker Stadtteil Saggen.
© zeitungsfoto.at

Innsbruck – Nach mehr als zwei Monaten ist es der Innsbrucker Polizei gelungen, einen Vandalenakt aufzuklären. In der Nacht auf den 21. Jänner hatten Unbekannte im Inneren der Landesbaudirektion ihrer Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Bei den Tätern handelt es sich laut Polizei um zwei Burschen im Alter von 15 und 16 Jahren.

Während der Ältere die Tat zugab, wies der Jüngere die Vorwürfe zurück. Der 16-Jährige erklärte sich auch zur teilweisen Wiedergutmachung des Schadens bereit – und der fällt mit mehr als 5000 Euro nicht gerade niedrig aus.

Was war passiert? Die beiden Jugendlichen hatten am Samstag, den 20. Jänner einen Maturaball besucht. Auf dem Nachhauseweg bemerkten sie die unversperrten Türen der angrenzenden Landesbaudirektion. Sie traten mehrere Türen ein, verschütteten Flüssigkeiten, rissen Bilder von den Wänden, versprühten Feuerlöscher, verstopften Waschbecken und beschädigten Möbel und einen Untertischboiler. Als um kurz vor 2 Uhr einer von ihnen eine Glasflasche aus dem Inneren eines Büros durchs Fenster auf die Straße warf, wurde ein Passant auf das Geschehen aufmerksam und schlug Alarm.

Nach umfangreichen Ermittlungen und Auswertung der Spuren kamen die Ermittler schließlich dem Duo auf die Schliche. (TT.com)

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