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20 Hilfsorganisationen richten dringenden Appell an Italien und EU

Die 47 Flüchtlinge auf dem Schiff der deutschen NGO Sea Watch – darunter acht Minderjährige – seien Opfer eines „politischen Disputs“. Seit Tagen würden die Migranten auf einen sicheren Landehafen warten.

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Die Crew der Sea Watch zerstörte das Flüchtlingsboot nach der Rettung der 47 Personen.
© AFP

Rom – 20 prominente Hilfsorganisationen, darunter Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Oxfam und Save the Children, haben einen Appell an Italien und die EU-Länder zur sofortigen Anlandeerlaubnis für 47 Migranten gerichtet, die sich an Bord des Rettungsschiffes der deutschen NGO Sea Watch befinden. Die Migranten, darunter acht Minderjährige, seien Opfer eines „politischen Disputs“.

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Seit Tagen würden die Migranten auf einen sicheren Landehafen warten. Dies sei eine Missachtung der wesentlichsten internationalen Gesetze. „Wir fordern von Italien und Europa, dass das Gesetz respektiert wird und dass diese Menschen sofort in einem sicheren Hafen landen dürfen. Die Rettung und der Schutz von Menschenleben müssen absolute Priorität haben“, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Presseaussendung.

„Die Sea Watch 3 sucht Schutz vor bis zu 7 Meter hohen Wellen, Regen und eisigem Wind“, schrieb die Sea Watch am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter, gefolgt von dem Aufruf: „Europa, wir brauchen einen sicheren Hafen!“. Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte zuvor ausgeschlossen, Menschen von Bord der „Sea Watch 3“ in Italien an Land gehen zu lassen. (APA)


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