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406 Hektar Fläche: Millionendeal um Jagdgebiet im Pillerseetal

Um 4,6 Milliarden Euro haben die Wirtgen-Brüder ihr Baumaschinenimperium veräußert. Jetzt kauften sie 406 Hektar aus einem Hof im Pillerseetal heraus.

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Der Kauf eines Jagdgebiets durch die Wirtgen-Brüder sorgt im Pillerseetal für viel Gesprächsstoff.
© TVP st. ulrich

Von Peter Nindler

Innsbruck, St. Ulrich am Pillersee – Als im Herbst bekannt wurde, dass der Manager des deutschen Fußball-Nationalteams, Oliver Bierhoff, in Hochfilzen einen Freizeitwohnsitz mit 15.000 m² Freiland und Wald aus einem aufgelassenen Hof herausgekauft hatte, gab es heftige Debatten über die Boden- und Agrarpolitik im Land. Jetzt wird sie wieder auf die Probe gestellt, weil der Kauf von Wald schon vor Jahren liberalisiert wurde. In St. Ulrich haben nämlich die Milliarden-Erben des Baumaschinenimperiums Wirtgen, Stefan und Jürgen Wirtgen, 406 Hektar Grund- und Waldflächen aus einem geschlossenen Gutshof herausgekauft. Kaufpreis: 3,5 Mio. Euro.


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