Eisschnelllauf: Herzog gibt vor WM ihr Debüt im „Wikingerschiff“

Hamar (APA) - Quasi als Ouvertüre zu den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften nächste Woche in Inzell wird von Freitag bis Sonntag in Hamar de...

Hamar (APA) - Quasi als Ouvertüre zu den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften nächste Woche in Inzell wird von Freitag bis Sonntag in Hamar der Eisschnelllauf-Weltcup fortgesetzt. Es ist der erste Wettkampf von Vanessa Herzog, seit sie vor drei Wochen in Klobenstein Vierkampf-Europameisterin im Sprint geworden ist. Das gesamte WM-Feld hat für den vorletzten Saison-Weltcup in Hamars „Wikingerschiff“ gemeldet.

Demgemäß können die Konkurrenzen (jeweils ab 11.30 Uhr) am Ort der Eisschnelllauf-Bewerbe bei den Olympischen Winterspielen 1994 zumindest in dieser Hinsicht als WM-Generalprobe angesehen werden. „Hamar ist schon eher langsamer als Inzell“, räumte Herzog aber ein. Die Innsbruckerin hat zuletzt schon in der Inzeller Max-Aicher-Arena trainiert: „Die letzten Wochen waren sehr gut. Wir haben noch an der Technik gefeilt und in den Trainings lief es schon richtig schnell.“

Die bisher letzten Weltcup-Rennen im Vikingskipet fanden vor schon sieben Jahren statt. Da Herzog damals noch im Juniorenbereich unterwegs war, feiert die 23-Jährige nun ihr Debüt in jener Halle, in der Emese Hunyady am 21. Februar 1994 - also vor fast exakt 25 Jahren - über 1.500 m Österreichs erstes Olympia-Gold im Eisschnelllauf gewonnen hat. Herzog geht jedenfalls als Führende im 500-m-Weltcup in die Konkurrenz. „Ich freue mich auf das Wikingerschiff“, ließ die Wahl-Kärntnerin wissen.

Herzog wird am Samstag und Sonntag jeweils über 500 m antreten, dazu kommt ein 1.000er am Samstag. Über diese Distanz nimmt die Innsbruckerin Weltcuprang drei ein. Das EM-Gold hat ihr Selbstvertrauen gegeben. „Der Titel hat mich richtig beflügelt. Vor allem, da der Vierkampf überhaupt nicht meine Spezialität ist und die Zeiten über 500 Meter verblüffend schnell waren.“ Zweiter OESV-Teilnehmer ist Armin Hager mit Starts am Samstag über 1.000 und am Sonntag über 1.500 m.


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