Ski-WM: Startzeiten und Streckenlängen große Variablen im WM-Spiel
Aare (APA) - Chronologie der wegen Windes, Nebels und Schneefalls verursachten Verschiebungen, Absagen und Kurs-Verkürzungen bei der Alpinsk...
Aare (APA) - Chronologie der wegen Windes, Nebels und Schneefalls verursachten Verschiebungen, Absagen und Kurs-Verkürzungen bei der Alpinski-WM in Aare - bis jetzt fand aber zumindest noch jedes Rennen am ursprünglich angesetzten Tag statt. Einzig aber der Super-G der Herren und der Teambewerb wurden über die original geplante Streckenlänge gefahren.
Montag, 4.2.: Der Beginn des ersten Abfahrtstrainings der Damen wird um eine halbe Stunde verschoben. Gefahren wird schließlich über die volle Distanz.
Dienstag, 5.2.: Der Super-G der Damen wird wegen Windes ab dem Reservestart Hummelbranten gefahren, die Siegerzeit von Mikaela Shiffrin (USA) liegt bei 1:04,89 Minten. Das Abfahrtstraining der Herren wird abgesagt, weil wegen der vielfach chaotischen Anreise wegen des Schneechaos an einigen europäischen Flughäfen viele Athleten und Betreuer den WM-Ort erst mit Verspätung erreichten und wichtiges Gepäck fehlte.
Mittwoch, 6.2.: Der Südtiroler Dominik Paris gewinnt den Super-G in 1:24,20 Minuten vor den Ex-aequo-Zweiten Vincent Kriechmayr und Johan Clarey aus Frankreich. Es ist das bis Stand 14. Februar einzige Rennen, das über die Originallänge durchgeführt wird. Das Abfahrtstraining der Damen findet auf verkürzter Strecke statt, wegen des Herren-Rennens können die Athletinnen nicht bis ins Ziel abfahren.
Donnerstag, 7.2.: Die Damen bestreiten ihr Abfahrtstraining wieder nur auf verkürzter Strecke, gefahren wird dieses Mal sogar nur ab dem Super-G-Start. Auch die Herren dürfen nur ab dem Super-G-Start üben. Das war früh entschieden worden, zur Startzeit um 12.30 Uhr wäre es aber von ganz oben möglich gewesen, jedoch waren nicht die nötigen Aufbauarbeiten geleistet worden.
Freitag, 8.2.: Die Kombi-Abfahrt der Damen wird von 11.30 auf 12.00 und später wieder auf 11.30 verlegt, weil die Prognosen sich so schnell ändern. Gefahren wird ab dem Super-G-Start - ebenso wie das Abfahrtstraining der Herren, die wegen des Damenrennens noch dazu nicht bis ins Ziel abfahren dürfen.
Samstag, 9.2.: Das letzte Training vor der WM-Abfahrt der Damen ist bereits am Freitag abgesagt worden, weil wegen der Prognosen der volle Fokus auf die Herren-Abfahrt gelegt wird. Der Versuch, in der Früh den obersten Abschnitt der Herren-Abfahrt zu trainieren, um ein Rennen über die Originaldistanz zu haben, wird schon um 6.00 Uhr früh wegen Neuschnees und Windes abgesagt. Die Herren-Abfahrt wird wegen schlechter Sicht mit einer Stunde Verspätung ab 13.30 Uhr vom Super-G-Start mit kurzen Intervallen gefahren, die Siegerzeit von Kjetil Jansrud (NOR) liegt bei 1:19,98.
Sonntag, 10.2.: Die Damen-Abfahrt geht ab dem zweiten Reserve-Startpunkt aus in Szene (Hummelbranten), die Slowenin Ilka Stuhec siegt in 1:01,74.
Montag, 11.2.: Die Herren-Kombination steht auf dem Programm: die Abfahrer werden mit einer Stunde Verspätung ab dem Reservestart Lillbranten losgeschickt. Damit beginnt auch der Slalom - angepasst an die verkürzte Abfahrt ebenfalls verkürzt - eine Stunde später. Er wird auf die Abfahrtspiste der Herren verlegt, weil der vorgesehene (Damen-)Hang nicht rennbereit ist. Und für die nächste Absage kann das Wetter nichts: Die Riesentorlauf-Qualifikation der Damen entfällt, alle knapp 100 Läuferinnen dürfen im Medal Race antreten.
Dienstag, 12.2.: Der Teambewerb geht tatsächlich planmäßig über die Bühne.
Mittwoch, 13.2. Auch der Ruhetag kommt nicht ohne Absage aus, aber auch hier ist das Wetter unschuldig: Marcel Hirscher ist erkrankt und kann seinen einzigen geplanten Medientermin in Aare nicht abhalten.
Donnerstag, 14.2.: Das wetterbedingte Kurs-Verkürzen erreicht auch die Spezialrennen der Techniker. Der Damen-Riesentorlauf wird ab dem Reservestart gefahren. Der zweite Durchgang wird um 15 Minuten auf 18.00 Uhr verschoben.
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