Formel 1

Mick Schumacher könnte bereits im April im Formel-1-Auto sitzen

Mick Schumacher zählt zu den Kandidaten für die Nachwuchs-Fahrer-Tests in Bahrain.
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Der Sohn von Ferrari-Legende Michael Schumacher befindet sich in der engeren Auswahl bei Alfa Romeo für die Nachwuchs-Fahrer-Tests.

Maranello – Mick Schumacher könnte schon im April einen aktuellen Formel-1-Rennwagen testen. Der 19 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher befindet sich in der engeren Auswahl beim Ferrari-Partnerrennstall Alfa Romeo für die Nachwuchsfahrer-Tests nach dem Großen Preis von Bahrain (8. April).

Das bestätigte Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur der Formel-1-Homepage. Mick Schumacher würde die Kriterien für den Rookie-Test erfüllen, sagte er. Die Wahl sei limitiert. „Wir haben aber noch keine Entscheidung getroffen.“ Man werde die Optionen mit Ferrari durchgehen. Alfa Romeo, das ehemalige Sauber-Team, arbeitet eng mit Motorenlieferant Ferrari zusammen. Über Sauber stieg Charles Leclerc zum Stammpiloten neben Sebastian Vettel bei Ferrari auf.

Erste Tests in Bahrain

Die Scuderia hatte Mick Schumacher Mitte Januar in ihre Akademie aufgenommen. Seit seiner Geburt habe Ferrari einen großen Platz in seinem Herzen, hatte Mick Schumacher betont. Für den italienischen Rennstall hatte Vater Michael fünf seiner sieben Fahrertitel geholt. Mit dem Aufstieg in die Formel 2 nach dem Gewinn der Formel-3-EM im vergangenen Jahr machte Mick Schumacher zudem den nächsten Schritt auf dem klar angestrebten Weg in die Königsklasse des Motorsports.

Die Testfahrten in Bahrain finden am 10. und 11. April statt. Auf dem Wüstenkurs hatte Vater Michael nach seiner Karrierepause im März 2010 sein Comeback im Mercedes gegeben. Zudem finden nach dem Europa-Auftakt der Formel 1 in diesem Jahr in Barcelona (12. Mai) weitere zwei Testtage für Nachwuchsfahrer statt. Teilnehmen müssen an zwei der insgesamt vier Tage junge Fahrer, die nicht mehr als zwei Grand Prix bestritten haben.

Aktuell testet Mick Schumacher mit seinem italienischen Prema-Team den neuen Formel-2-Rennwagen im südspanischen Jerez de la Frontera. Zum Auftakt hatte er am Dienstag den dritten Platz belegt. (dpa)