Mindestens 14 Tote durch Tornados im Südosten der USA
Montgomery (Alabama) (APA/dpa/AFP) - Wirbelstürme haben im Südosten der USA mehr als ein Dutzend Menschen das Leben gekostet. US-Fernsehsend...
Montgomery (Alabama) (APA/dpa/AFP) - Wirbelstürme haben im Südosten der USA mehr als ein Dutzend Menschen das Leben gekostet. US-Fernsehsender meldeten am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Sheriff Jay Jones von Lee County im US-Staat Alabama, dass mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen seien - darunter mehrere Kinder. Derzeit werde noch nach Vermissten gesucht.
Der Tornado habe in Lee County „katastrophale“ Schäden angerichtet, sagte der Sheriff. Die Spur der Verwüstung sei rund 400 Meter breit und mehrere Kilometer lang. Neben Alabama seien auch Gebiete im benachbarten Georgia von den Tornados getroffen worden.
Besonders hart traf es demnach die Gemeinde Beauregard, in der die Wirbelstürme schwere Schäden verursachten. Der Zivilschutz von Lee County hatte zwar eine Warnung vor gefährlichen Tornados erlassen und die Bewohner der Gegend zu äußerster Vorsicht angehalten. Doch anscheinend wurden trotzdem nicht ausreichend Vorkehrungen getroffen.
Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume und gesperrte Straßen mit Rettungsfahrzeugen. Das genaue Ausmaß der Zerstörung war zunächst unklar.
Während der Sheriff in einem vom Sender CBS veröffentlichten Video von einem Tornado sprach, berichteten einige US-Medien, es habe mehrere Tornados gegeben.