Europas Leitbörsen zur Eröffnung überwiegend positiv erwartet
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit beschert dem europäischen Aktienmarkt am Montag Rückenwind...
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit beschert dem europäischen Aktienmarkt am Montag Rückenwind. Der Future auf den Euro-Stoxx-50 tendierte rund eine halbe Stunde vor dem Auftakt mit plus 0,42 auf 3.326 Punkten. Der FDAX als Indikator für den DAX in Frankfurt deutete ein Plus von 0,40 Prozent auf 11.646 Punkte an. In London zeigte sich der Future auf den FTSE-100 hingegen knapp behauptet mit minus 0,01 auf 7.115 Einheiten.
Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, dass US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping auf Basis der Fortschritte bei den Verhandlungen ein Abkommen bei einem Gipfel Ende März schließen könnten. „Diese Meldung und die damit verbundenen Erwartungen sorgen heute Morgen dafür, dass der DAX freundlich in den Handel starten wird“, schrieb Christian Schmidt von der Helaba am Morgen. „Die Hoffnungen auf einen Deal sind hoch“ betonte auch David Madden von CMC Markets UK.
Die positiven Signale zum US-chinesischen Handelsstreit hatten bereits in der vergangenen Woche rund um den Globus die Stimmung weiter aufgehellt. Ebenso hatten teils erfreuliche Daten aus China - dem Dauersorgenkind der Anleger - für wachsende Zuversicht an den Aktienmärkten gesorgt. Am Montag zeigten sich entsprechend auch die asiatischen Börsen in guter Form. Dabei stehen den Börsianern in dieser Woche neben der weiter laufenden Berichtssaison noch einige andere wichtige Termine bevor, darunter der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und am Freitag der monatliche US-Arbeitsmarktbericht.
Auf Unternehmensseite rücken an diesem Montag einmal mehr die Autowerte in den Blick - nach den am Freitag präsentierten mauen US-Absatzzahlen und wegen der beginnenden Messe in Genf. Nach Einschätzung der Branche steht ihr angesichts sinkender Nachfrage ein weltweit schwieriges Geschäft in diesem Jahr bevor. Insbesondere VW-Anteile stehen im Fokus. Laut „Spiegel“ hat die Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchstests WLTP der Kernmarke Volkswagen die Erreichung ihres Margenziel für 2018 verhagelt.
Bei der Deutschen Bank könnten laut „Spiegel“-Informationen für Bewegung sorgen, dass Katar seinen Einfluss ausbauen will.
~ ISIN EU0009658145 ~ APA060 2019-03-04/08:45