Fasnachtserchtig in Imst: Auskehren, eingraben oder gar verbrennen
Was für die einen der Faschingsdienstag, das ist im Kalender der Oberländer der „Fasnachtserchtig“. Er ist das letzte Aufbäumen der Fasnacht, die mit dem Auskehren, dem Eingraben oder sogar Verbrennen endet.
Imst, Tarrenz, Nassereith, Rietz –Was für die einen der Faschingsdienstag, das ist im Kalender der Oberländer der „Fasnachtserchtig“. Er ist das letzte Aufbäumen der Fasnacht, die mit dem Auskehren, dem Eingraben oder sogar Verbrennen endet.
So steht heute in Imst das Auskehren mit gut 300 Masken, vielen Labera-Gruppen, großen Wägen von Hexen, Bären und Schölfeler-Musi auf dem Programm – alles wie gewohnt unter der Oberaufsicht von „Hexemuater“ Bernhard Gritsch. Der Aufzug beim Lainplatzl beginnt um 18 Uhr, der Umzug um 20 Uhr. Der erste Labera-Auftritt startet um 17 Uhr im Eggerbräu. Genaue Infos zu Auftrittszeiten unter www.fasnacht.at/Auskehren im Internet.
Auch beim Auskehren in Tarrenz spielt die „Hexe“ die Hauptrolle. Die wird dort nämlich verbrannt. Beginn ist um 19 Uhr beim „Trujekreizle“, auch heuer wird am Dorfplatz wieder „eigfiahrt“, versprechen die Veranstalter.
Nach dem Schellerlaufen vom 17. Februar steht heute in Nassereith das Fasnachtseingraben statt, rund 350 Masken werden die Fasnacht in Person eines Ruaßlers auf einer Bahre durch das Dorf zum Postplatz tragen. Start des Umzugs ist um 19 Uhr beim Landhotel Seeblick.
In Rietz wird heute der Fischernaz eingegraben. Das Fasnachtsende startet um 19 Uhr beim Rietzerhof, dort folgt der Kehrausball. (TT)