Doping: Radsport-Weltverband: Keine Informationen aus erster Hand
Wien (APA) - Der Radsport-Weltverband (UCI) bittet die österreichischen Ermittlungsbehörden und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) um Infor...
Wien (APA) - Der Radsport-Weltverband (UCI) bittet die österreichischen Ermittlungsbehörden und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) um Informationserhalt im Zusammenhang mit den Geständnissen von Radprofis. Man habe deshalb die im Radsport weltweit zuständige Unabhängige Anti-Doping-Kommission (CADF) um Kontaktaufnahme mit den Ermittlern gebeten, hieß es in einer UCI-Stellungnahme vom Montag.
Man sei an allen Informationen, die den Radsport direkt oder indirekt betreffen, interessiert, wurde in der Pressemitteilung betont. Da die ursprüngliche Polizeiaktion während der Nordischen Ski-WM nicht auf den Radsport abgezielt habe, verfüge man über keine Informationen aus erster Hand über die Geständnisse der Radprofis. Deshalb verfolge die UCI die Ermittlungen mit großem Interesse und setzte alles daran, möglichst schnell an verwertbare Informationen zu kommen.
In den vergangenen zwei Tagen waren nach den Verhaftungen von fünf Skilangläufern vergangene Woche in Seefeld auch Blutdopinggeständnisse der beiden österreichischen Radprofis Georg Preidler und Stefan Denifl öffentlich geworden.