Europas Leitbörsen im Verlauf weiterhin mit Kursgewinnen
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag im Verlauf die positive Tendenz des Vormittags fortgesetzt. Der 50 f...
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag im Verlauf die positive Tendenz des Vormittags fortgesetzt. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 13,69 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 3.325,79 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 14.45 Uhr mit 11.624,45 Punkten und plus 22,77 Einheiten oder 0,20 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London stieg um 44,37 Zähler oder 0,62 Prozent und steht nun bei 7.151,10 Stellen.
Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China trug zu einer freundlichen Stimmung an den Märkten bei. Medienberichten zufolge könnten die Staatschefs der beiden größten Volkswirtschaften der Welt noch im März einen Vertrag zur Beilegung des Handelskonflikts unterzeichnen.
Datenseitig haben die Erzeugerpreise in der Eurozone zuletzt etwas stärker als erwartet zugelegt. Im Jahresabstand sind die Preise im Jänner um 3,0 Prozent gestiegen, während Ökonomen mit 2,9 Prozent gerechnet hatten. Darüber hinaus wurde bekannt, dass sich die Anlegerstimmung in der Eurozone aufgehellt hat: Der Sentix-Konjunkturindikator für März ist stärker als erwartet angestiegen.
Aus Branchensicht konnten die Konsumgüter- und Rohstoffwerte besonders zulegen: Die entsprechenden Euro-Stoxx-Branchenindizes stiegen um 1,45 beziehungsweise 1,01 Prozent. Am unteren Ende der Branchentafel rangierte der Rohstoffsektor mit einem Minus von 0,3 Prozent.
Unter den Einzelwerten stachen die Papiere von Ahold Delhaize mit einem Verlust von 2,32 Prozent als Schlusslicht des Euro-Stoxx-50 hervor. Laut einer Pressemitteilung plant der Onlinehändler Amazon, Dutzende Supermärkte in US-amerikanischen Großstädten wie Philadelphia und Washington D.C. zu eröffnen. In den beiden genannten Städten betreibe der niederländische Handelskonzern seine profitabelsten Märkte, schreibt Berenberg-Analyst Dusan Milosavljevic.
In Zürich verbilligten sich die Novartis-Titel trotz einer positiv interpretierten Wirkstoffstudie um 2,26 Prozent. Wie der Pharmakonzern mitteilte, bestätigten die Daten zum Schuppenflechtemittel Cosentyx die schnelle Reaktion und hohe Wirksamkeit des Mittels.
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Linde (minus 1,72 Prozent) nach Jahreszahlen und Aussagen des Gasekonzerns zum Ausblick auf „Buy“ mit einem Kursziel von 158 Euro belassen. Im Mittelwert liege die Zielspanne beim Gewinn je Aktie für das Jahr 2019 etwas unter den Markterwartungen, schrieb Analyst Geoff Haire. Angesichts vieler möglicher Verschiebungen durch Synergien, Regulierungen, Währungseffekte oder Aktienrückkäufe sei ein Vergleich hier aber mit Vorsicht zu genießen.
~ ISIN EU0009658145 ~ APA329 2019-03-04/14:51