Facettenreiche Frauenleben filmisch erzählt
Rote Zöpfe, bunte Strümpfe und ein Leben, das den weiblichen Ungehorsam zelebriert. Das ist Pippi Langstrumpf, die gefeierte Heldin aus Kind...
Rote Zöpfe, bunte Strümpfe und ein Leben, das den weiblichen Ungehorsam zelebriert. Das ist Pippi Langstrumpf, die gefeierte Heldin aus Kindertagen. Der Filmklassiker aus der Feder der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren bildet den Auftakt der „LangenNachtdesFrauenFilms", die morgen Samstag im Innsbrucker Metropol-Kino stattfinden wird.
Ab 14 Uhr werden Kinder- und Jugendfilme gezeigt. Für Kinder sind die Filmvorführungen kostenlos, Erwachsene bezahlen einen Eintritt von drei Euro. Insgesamt wurden 10 Filme ausgewählt, etwa „Astrid", das eindrucksvolle Porträt der jungen Astrid Lindgren, oder die aufrüttelnde Dokumentation „Eine gefangene Frau", die das Leben einer Sklavin mitten in Europa aufdeckt.
Bereits heute widmet sich auch das Innsbrucker Leokino in seiner ganzjährigen Filmreihe „kinovi[sie]on" weiblichem Filmschaffen: Gezeigt werden ab 18 Uhr insgesamt vier Filme, darunter die kenianische Produktion „Rafiki" (18 Uhr) von Wanuri Kahiu und — in Kooperation mit den FrauenFilmTagen Wien — „Figlia Mia" von der Italienerin Laura Bispuri (20 Uhr). Als Vorfilm wird jeweils „Periode 28" — ein knapp vierminütiger Kurzfilm des österreichischen Kollektivs Blitz Opaque — gezeigt. Die Filmemacher Annika Müller und Alexander Tank sind bei den Vorführungen anwesend. (TT)